„Dadurch wird der Abschluss für den Torhüter unberechenbarer, das erhöht die Chancen auf einen Treffer“, erklärt Bayram Dogan, Spielführer des frischgebackenen Bundesligisten.

Das Bundesliga-Team des VfB (Foto: VfB Gelsenkirchen).
In Deutschland entwächst der Sport erst den Kinderschuhen, die Bundesliga geht in die zweite Saison, der VfB hat seine erste Spielzeit gerade hinter sich. „Mit unserer Bilanz sind wir zufrieden, jeweils zwei Siege und Unentschieden können sich sehen lassen“, ist die Bilanz des 36-Jährigen. „Unsere Laufwege können sich noch besser einspielen“, glaubt der Diplom-Kaufmann. Auch so hat es für die neugegründete Abteilung des VfB immerhin zu Platz sieben in der Abschlusstabelle gereicht.
Bei noch besseren Trainingsmöglichkeiten ist für den kleinen Kader im nächsten Jahr vielleicht noch mehr drin. „Ein eigener Platz an der Fürstinnenstraße ist unser Traum“, erklärt Dogan. Noch muss er sich mit seinen Teamkollegen mit der dürftigen Halle in der Nachbarschaft begnügen, die nur einen Bruchteil der offiziellen Spielfläche von 20 mal 40 Meter bietet. Darauf tummeln sich bei den Meisterschaftsspielen insgesamt zehn Fußballer.

Im Kampf um den Ball geht es richtig zur Sache (Foto: VfB Gelsenkirchen).
Und da kann es dann durchaus mal eng werden. „Das Spiel ist ähnlich schnell, wie der ‚normale‘ Fußball. Um Zusammenstöße zu vermeiden, rufen wir uns die Kommandos zu. Trotzdem habe ich mir schon einen Zahn 'rausgehauen“, berichtet Dogan. Gespielt wird mit einem etwas trägeren Ball, auf dessen Geräusche die Kicker hören.
Sie alle sind vom ihrem Sport begeistert, denn „als Blinder hat man sonst kaum die Möglichkeit, sich mal richtig auszupowern.“
Und wie steht es um das Verhältnis zum Revier-Nachbarn? Dogan: „Klar ist der ISC Viktoria aus Dortmund unser größter Rivale, schließlich spielen bei uns einige Schalke-Fans.“ Mehr Infos auf:
