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RWO: Der 30. September 2007 machte König in Deutschland bekannt
Das Fanfeedback war einstimmig

RWO hat seit wenigen Wochen einen neuen König.

Und zwar einen, mit dem die Fans zahlreiche Hoffnungen verbinden. Nachdem RevierSport bekannt gab, dass der Stürmer vom SV Wehen nach Oberhausen wechselte, waren die Reaktionen einhellig.

Wo sich sonst bei Neuzugängen optimistische und kritische Töne mischen, gab es beim Thema Ronny König nur erfreutes Feedback. Es scheint, als wäre ein neuer Fanliebling geboren, ohne dass der auch nur einmal an der Landwehr mit dem runden Leder in Berührung kam. „Das freut mich natürlich“, gibt der 26-Jährige nach der ersten Eineit mit der neuen Tuppe zu, „ich werde alles tun, um den schönen Empfang zu bestätigen. Dafür muss die Leistung stimmen, ich hoffe, die wird bei den Anhängern auch ankommen.“

In der Karriere des ehemaligen Lauterers tritt immer wieder ein Datum in den Vordergrund. Alle Kölner Fans werden sich mit Schrecken an den 30. September 2007 erinnern.Damals lag man durch einen Doppelpack von Milivoje Novakovic in Wehen mit 2:0 in Front. Und dann kam König. In sieben Minuten schenkte der Knipser der Daum-Truppe drei Buden ein und bereitete beim schlussendlichen 4:3-Sieg den letzten Treffer vor. Für die Geschichtsbücher reichte der Hattrick aber nicht, denn 1995 war der Ex-Rostocker Magnus Arvidsson für den schwedischen Zweitligisten IFK Hässleholm noch schneller, für seine drei Tore brauchte er nur 89 Sekunden.

„Da wurde mein Name in Deutschland bekannt, was danach kam, war fast zu viel für mich“, erinnert sich König, „aber das ist Vergangenheit. Das sind zwar schöne Erinnerungen, aber jetzt geht es hier richtig los.“

Und wie schon so viele Kicker vor ihm betont er nach den ersten Gehversuchen mit den neuen Kollegen: „Man hat viel von der Truppe gehört, es soll sehr familiär zugehen, daher habe ich mich für RWO entschieden. Und bisher kann ich das nur bestätigen. Ich bin ein Kumpeltyp, daher denke ich, dass ich super hier rein passe. Wir können eine Menge Spaß zusammen haben.“

Die Oberhausener Verantwortlichen sehen das sicher genau so, denn im Vorfeld der Verpflichtung hat man sich lange um die Dienste von König bemüht. Auch schon am 8. Mai, als König RWO mit dem sehenswerten Treffer zum 1:0 einen einschenkte und damit die Abstiegssorgen wieder größer werden ließ.

Jetzt ist er selber Teil der „Malocher-Truppe“, zusammen mit seiner Freundin hat er auch schon eine Wohung gefunden und bezogen. „Daher konnte man auch nicht so viel entspannen, der Umzug stand an. In der freien Zeit habe ich fast ständig Lampen angebracht“, schmunzelt der Ex-Chemnitzer, der mit der Erfahrung des Abstiegs aus Wehen kommt. „Das möchte ich nicht wieder erleben“, legt sich König fest, „die Liga wird sehr stark, aber wir werden auch das zweite Jahr packen.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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