Der 25-Jährige wird damit ab der kommenden Saison für die Landeshauptstädter die rechte Seite beackern.
Eine weitere Personalie, die heiß gehandelt wird, ist Dmitri Bulykin. Der Stürmer von RSC Anderlecht, der schon für Bayer Leverkusen die Stiefel schnürte, soll von Sponsor und Vorstandsmitglied Hermann Tecklenburg finanziert werden. Doch bisher hat die Fortuna von Tecklenburg keine Bürgschaft, da der Unternehmer noch eine Woche im Urlaub verweilt.
„Natürlich verfolge ich nach wie vor den Fußball in meiner Heimat, aber ich muss zugeben, dass ich ihn noch nicht spielen sehen habe“, sagt der belgische Routinier Axel Lawarée, der sich womöglich bald mit Bulykin um die Plätze im Sturm streiten wird. „Ich bin einfach froh, dass ich nach meiner Verletzung und der anstrengenden Rückrunde in der freien Zeit meine Akkus aufladen konnte“, betont der Angreifer. „Ich bin schmerzfrei und hoch motiviert, um eine gute Spielzeit zu zeigen.“
Denn auf den Goalgetter kommt es an. Wenn er die 15 Tore aus seiner letzten Zweitliga-Saison beim FC Augsburg wiederholen könnte, wäre das für die Fortuna Gold wert. „Ich bin nicht mehr so verrückt auf mein Torekonto, aber ich kann mit meinen Treffern der Mannschaft natürlich helfen. Doch auch Laufbereitschaft und Zweikämpfe sind wichtig, um meine Kollegen zu unterstützen“, betont der 35-Jährige, der mit hoher Wahrscheinlichkeit seine letzte Saison als aktiver Spieler angeht. „Das kann ich noch nicht sagen“, zuckt er mit den Schultern und fügt schmunzelnd an: „Das ist bei mir von Kopf und Körper abhängig. Im Kopf bin ich zwar noch sehr jung, aber der Körper funktioniert nicht jeden Tag gleich.“
Es könnte also sein, dass Lawarée gerade seine letzte Sommer-Vorbereitung durchzieht und sich dann auf seine persönliche Abschiedstournee begibt. Der Belgier: „Ich freue mich besonders auf meine Rückkehr nach Augsburg, dort habe ich noch einige Bekannte. Auch Aachen wird für mich klasse. Es ist nicht weit entfernt von meiner Heimat und daher werden auch dort viele Freunde im Stadion sein.“

