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Volleyball: Andrea Berg schuftet auf Schalke für ihr Comeback
Münsteranerin hofft auf Saisonstart

Das Rehabilitations-, Sport- und Gesundheitszentrum medicos.AufSchalke hat sich seit seiner Eröffnung im Februar 2006 inzwischen weit über die Grenzen Gelsenkirchens hinaus einen Namen gemacht. Immer mehr Spitzensportler nutzen die Räumlichkeiten unweit der Veltins-Arena für ihre Reha-Maßnahmen.

So auch Andrea Berg vom Volleyball-Bundesligisten USC Münster. Die 27-Jährige erlitt im vergangenen September einen Riss im vorderen Kreuzband des linken Knies und war die ganze Saison zum Zuschauen gezwungen.

Seit November trainiert die mehrfache deutsche Meisterin und Nationalspielerin auf Empfehlung ihres Teamarztes und einiger Fußballspieler aus dem Münsterland nun täglich im Ruhrgebiet. „Dies ist meine erste Reha überhaupt. Ich bin mit den im medicos gebotenen Möglichkeiten und der guten individuellen Betreuung sehr zufrieden“, lobt die gelernte Versicherungskauffrau die Gelsenkirchener Einrichtung.

Damit Berg bald wieder an ihre alten Leistungen anknüpfen kann, durchläuft sie täglich ein umfangreiches Programm, in dem Physiotherapie sowie volleyballspezifisches Koordinations- und Vibrationstraining im Mittelpunkt stehen.

„Für Berufssportler stellen wir ein umfangreiches und individuelles Programm zusammen, das vom ersten Tag nach der Operation bis hin zum ersten Wettkampftag durchgeplant ist“, erläutert Holger Just, Leiter der Therapie im medicos, und fügt an: „Die absolute Leistungsfähigkeit erlangt man nach einem Kreuzbandriss erst wieder nach einem Jahr. Bei uns sollen am Ende der Reha beide Seiten - Patient und Trainer - das Gefühl haben, dass der Sportler beziehungsweise die Sportlerin wieder bei 100 Prozent angekommen sind. Im Anschluss soll die Tätigkeit, die vorher ausgeführt wurde, wieder ohne Probleme ausgeübt werden können.“

Mehrmals wöchentlich trainiert Berg auf einem Unterwasserlaufband im medicos-Bewegungsbad, wo ihre Muskulatur im Knie aufgebaut wird. Das Reha-Zentrum auf Schalke ist eine von nur drei Einrichtungen in ganz Europa, in der diese Art von Training überhaupt möglich ist. „Ich bin auf einem guten Weg und hoffe, dass ich die Reha in zwei bis drei Monaten abschließen kann. Vielleicht kann ich in der im Oktober beginnenden Bundesligasaison schon wieder zu einigen Kurzeinsätzen kommen“, blickt die Kapitänin des USC voraus.

Doch bis dahin liegt noch ein langer Weg mit vielen Einheiten auf Schalke vor der Volleyballerin. Doch da ist sie nicht allein - die S04-Fußballer haben gerade unter ihrem neuen Coach Felix Magath die Vorbereitung aufgenommen. Dass diese Wochen kein Kindergeburtstag sein werden, weiß man in Gelsenkirchen.

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