„Genau da wollte ich doch immer hin.“ Jetzt hat er sich diesen Wunsch erfüllt. Und nicht durch einen Vereinswechsel, sondern mit „seiner Fortuna“. Nun laufen nach ein paar Wochen Pause auch schon die harten Einheiten im Arena-Sportpark. „Jetzt bereiten wir uns eben auf eine neue Liga vor. Nun warten andere Kaliber auf uns. Das ist auch das Schöne daran“, betont der Publikumsliebling. „Wir wissen, wie wichtig es ist, in der Vorbereitung gut zu arbeiten.“
Aus seinen Worten hört man, dass er und seine Kameraden schon ahnen, was auf sie zukommt. „Am besten sammeln wir von Beginn an ein paar Pünktchen, damit wir mit dem Abstieg erst gar nichts zu tun haben“, sagt „Lumpi“, der aber als Düsseldorfer durch und durch genau weiß, was Jahre lang das große Problem seines Teams war: „Es kann immer passieren, dass man schlecht startet.“ Doch das sollte man ausgerechnet eine Klasse höher tunlichst vermeiden.
Vor dem Hintergrund sind Trainer Norbert Meier und Geschäftsführer Sport Wolf Werner auch nach wie vor dabei, den Kader für die kommende Spielzeit zu verstärken. Eine Tatsache, die Lambertz gefällt: „Konkurrenz belebt das Geschäft. Es kann nur positiv für uns sein, dass wir Verstärkungen bekommen.“ Es ist gar nicht so lange her, da hat die Fortuna am eigenen Leib erfahren, wie wichtig ein breit besetztes Team ist. Lambertz: „Wenn man Verletzungspech hat, kann man das dann auch kompensieren. Das ist uns letzte Saison gelungen. Wenn wir das in der kommenden Spielzeit noch besser hinkriegen, wäre das viel wert.“
In der Tat, dann kann man auch die Zuschauer wieder auf seine Seite ziehen. „Es ist einfach geil, was hier los ist“, strahlen seine Augen. „Wenn man liest, wie viele Dauerkarten schon weg sind, kann man das kaum glauben. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr einen höheren Zuschauerschnitt bei unseren Heimspielen haben und die Leute uns wieder so toll unterstützen.“
Davon kann man fast ausgehen. Zumal auch die Gegner deutlich namhafter sind als noch in Liga drei. „Natürlich freue ich mich besonders auf die so genannten Großen. Karlsruhe und Bielefeld, die von oben runter kommen. Auch Aachen und St. Pauli werden nette Spiele“, zeigt Lambertz wieder einen Grund auf, warum er dahin wollte, wo er jetzt ist.

