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RWO: Reichert muss lange pausieren – Westphal nach Siegen
Torfestival in Osterfeld

Jetzt haben sich die „Kleeblätter“ ihren Fans auch beim ersten Testspiel präsentiert.

Wie in jedem Jahr trat RWO auch in dieser Vorbereitung bei Adler Osterfeld an. Am Ende setzte sich der Zweitligist beim Landesligisten locker mit 14:0 durch. Knapp 750 Zuschauer schauten sich bei fast 30 Grad die 90 Minuten an. Neben Benny Reichert und Felix Luz musste nur Thomas Schlieter zuschauen. Der bekam zur Vorsicht nach seinen Bandscheibenproblemen aus dem Vorjahr nicht zum Einsatz und sah sich die Partie von Außen an. Sein Kommentar: „Gegen meine alte Liebe muss ich nicht ran.“ Nachdem er die neuen Trikots – fast ganz in weiß – sah, wagte der Abwehrhüne gleich eine Prognose: „Da werden wir wohl das weiße Ballett, einen König haben wir ja schon.“ Und zu dem hat Schlieter seine klare Meinung: „Da tun mir die Verteidiger der Gegner schon leid, der ist so schwer zu verteidigen.“

So spielte RWO:
1. HZ: Semmler – Pappas, Miletic, Embers – Petersch, Kaya, Gordon, Schmidtgal – Cristocea, Terranova, König
2. HZ: Pirson – Borutzki, Uster, Asenso – Landers, Stoppelkamp, Kruse, Cristocea – Heppke – Gay, Schönfeld
Tore: Heppke (3), Terranova (2), Gay (2), König, Gordon, Kaya, Stoppelkamp, Uster, Kruse, Landers

Was er in Osterfeld untermauerte, einen Treffer steuerte der neue Angreifer zum Torfestival bei. Wer sich auf Oberhausener Seite allerdings ein Bild von den vier Testkandidaten machen wollte, der musste lange suchen. Eigentlich soll das Quartett bis Dienstag vorspielen, allerdings fielen Yanis Papassarantis (KSV Roeselare), der Brasilianer Marcus Brandao und Nenad Savic (Maccabi Petah Tivka) schon durch das Sieb von Coach Jürgen Luginger. Letzter Proband war somit Vasilica Cristocea (Steaua Bukarest). Bei seinem Arbeitgeber befand sich der sechsmalige Champions League-Kicker auf dem Abstellgleis. In Oberhausen durfte der Linksfuß sich nun einige Tage präsentieren. Gegen Adler konnte Cristocea speziell vor der Pause überzeugen. Der Sportliche Leiter Hans-Günter Bruns betonte: „Das sah ganz gut aus. Wir werden uns am Donnerstag zusammensetzen und besprechen, wie wir weiter planen.“ Für den Fall der Absage hat RWO weitere Kicker im Kopf für die Position auf der linken Offensivseite.

Klarheit herrscht dabei leider im Fall Reichert. Auf seinen Kapitän muss RWO noch knapp sechs Wochen verzichten. Am Mittwoch musste sich der Abwehrchef einer Kniearthroskopie unterziehen. Der Eingriff wurde von Dr. Kai Ruße im Wuppertaler Sankt Josef-Zentrum durchgeführt. Die Diagnose: Meniskuseinriss. Und da der Kapitän sich für die sicherere Heilungsmethode entschied, wird der Defensivkicker erst Mitte August wieder ins Geschehen eingreifen können. Bis dahin will auch Luz nach Möglichkeit wieder bei der Mannschaft sein. In Osterfeld weilte er unter den Besuchern. Bruns: „Er soll auf jeden Fall mit ins Trainingslager fahren. Was er dann dort machen kann, sehen wir vor Ort.“

Auf jeden Fall trifft er in Bitburg nicht mehr auf Abwehrmann Tino Westphal. Der ehemalige Hülser löste seinen Vertrag bei den „Kleeblättern“ auf und wechselt genau wie Tim Reichert zum NRW-Ligisten nach Siegen.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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