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VfL: Koller und Imhof mit St. Gallen Meister
Reise in die Vergangenheit

Während für das Gros des VfL-Kader das zweite Testspiel am Mittwoch gegen den FC St. Gallen ein Vorbereitungsspiel wie jedes andere ist, werden bei Trainer Marcel Koller und Daniel Imhof wohl unvergessliche Erinnerungen wach.

Gemeinsam nämlich schafften sie im Jahr 2000 ein kleines Fußballwunder und holten den Titel ins beschauliche St. Gallen.

„Das war damals eine Sensation, lag der letzte Titel von St. Gallen doch schon mehrere Jahrzehnte zurück“, blickt Koller zurück.

Der Kader der Saison 2009/10

Tor: Daniel Fernandes (1), Philipp Heerwagen (18), Rene Renno (31), Andreas Luthe (26)

Abwehr: Philipp Bönig (24), Matias Concha (2), Patrick Fabian (30), Christian Fuchs (6), Marcel Maltritz (4), Mergim Mavraj (20), Marc Pfertzel (21), Anthar Yahia (25)

Mittelfeld: Mimoun Azaouagh (22), Christoph Dabrowski (5), Joel Epalle (10), Paul Freier (7), Dennis Grote (19), Daniel Imhof (15), Andreas Johansson (8), Shinji Ono (23), Kevin Vogt (27)

Angriff: Vahid Hashemian (16), Stanislav Sestak (9), Diego Klimowicz (14), Zlatko Dedic (11), Sinan Kaloglu (17)

Auch Imhof erinnert sich noch an die Feierlichkeiten nach dem Triumph: „Das war überwältigend.“ Ohnehin hat der Kanadier eine besondere Beziehung zu St. Gallen, stammt doch seine Ehefrau Pamela von dort.

In den letzten Jahren lief es für St. Gallen sportlich nicht so gut. Doch nach dem Abstieg vor zwölf Monaten schaffte der FC in der abgelaufenen Spielzeit den souveränen Wiederaufstieg, dominierte die Challenge-League, holte 78 Punkte aus 30 Spielen und das mit einem Torverhältnis von 78:22. Am Ende stand man acht Punkte vor Lugano. Ein Spieler aus der Zeit von Koller und Imhof ist immer noch da - Marc Zellweger, der zwischenzeitlich mal beim 1.FC Köln spielte und mittlerweile 35 Jahre alt ist, hat seinen Vertrag bei den Grün-Weißen soeben um ein weiteres Jahr verlängert. „Natürlich freue ich mich, ihn wiederzusehen“, erklärt Imhof.

Auch der VfL Bochum hat übrigens in seiner Vereinsgeschichte Berührungspunkte mit dem eidgenössischen Aufsteiger. Unter Coach Reinhard Saftig gab es im Sommer 1990 zwei Vergleiche in der Intertoto-Runde. Am 5. Juli gewann der VfL im Stadion „Schloss Strünkede“ mit 2:1. Und das Rückspiel am 18.7. in St. Gallen mit 2:0. Wie in diesem Jahr wohnte der VfL auch damals im Säntispark.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport anne Castroper
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