Seine Prognose in Richtung Rot-Weiss Essen und Preußen Münster: „Diese Mannschaften sind für mich auch die absoluten Favoriten auf den Aufstieg.“ Doch der Ex-Profi weiß, dass der BSC keineswegs ein normaler Aufsteiger ist.
Ein leichtes Jahr ist aber tatsächlich nicht zu erwarten – allein schon aufgrund der zahlreichen Zweitvertretungen. Dass diese trotz aller sportlichen Attraktivität „wenig zuschauerträchtig“ sind, ist für Hopp ein Wermutstropfen: „Auch dort müssen wir unsere Hoffnungen auf Gegner wie RWE und Münster setzen. Das sind Publikumsmagneten.“
Wo der Bonner SC am Ende stehen wird, ist für den Coach indes noch nicht absehbar. Die Kaderplanung sei noch nicht abgeschlossen, daher mache man sich bis jetzt noch wenig Gedanken über das eigene Saisonziel. „Wir haben bis jetzt drei Leute geholt, suchen aber noch ein bis zwei weitere Spieler. Vor allem auf der linken Seite besteht Handlungsbedarf", bemerkt Hopp.
Zum Trainingsauftakt am Montag werden also zunächst mit Flügelspieler Sven Barton (Westfalia Herne), Offensiv-Allrounder Marco Quotschalla (Germania Dattenfeld) und Mittelfeldspieler Danilo da Souza vom SV Wehen Wiesbaden II nur drei neue Gesichter auf dem Trainingsplatz zu sehen sein.
Auf die Herausforderung Regionalliga wird man sich vor allem in heimischen Gefilden vorbereiten. „Ein Trainingslager macht für uns wenig Sinn“, bemerkt Hopp. In Bonn sei schließlich alles vorhanden, was man benötige: "Wir haben gute Plätze und rund um die Uhr Verpflegung. Das ist wie Trainingslager."
Eine Ausnahme bildet da die Teilnahme am viertägigen Sauerland-Cup. Das Team um das Trainergespann Wolfgang Jerat und Hopp wird die dortige Zeit außerhalb der Partien mit ausgiebigen Einheiten füllen. Schließlich will man nicht nur die Großen ärgern, sondern in absehbarer Zeit selbst dazugehören.


















