Ecclestone hatte sich in einem Times-Interview positiv über Adolf Hitler geäußert. Ecclestone relativierte seine Aussagen, um den entstandenen Schaden in Grenzen zu halten. Er habe Hitler nicht als positives Beispiel aufgeführt, sondern nur darauf hingewiesen, dass dieser vor seinen fürchterlichen Verbrechen erfolgreich gegen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise gewirkt habe, sagte der Brite.
Ronald Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, hatte den Rücktritt Ecclestones gefordert. Denn dieser sei wegen seiner Einstellung nicht geeignet, eine Organisation wie die Formel 1 zu leiten. Daher sollten sich dessen Vertragspartner, Formel-1-Teams und Fahrer von Ecclestone distanzieren.
Ecclestone betonte, dass er niemals auf die Idee gekommen wäre, die Gefühle einer Gemeinschaft zu verletzen. "Viele Personen meines engsten Freundeskreises sind Juden. Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich niemals Minderheiten attackieren würde", sagte der 78-Jährige.
