Pechstein, die vom Eislauf-Weltverband ISU ohne positiven Befund wegen Blutdopings für zwei Jahre gesperrt worden ist, hält die Indizienkette der ISU für nicht ausreichend und führt an, dass die vom Weltverband angeführten erhöhten Retikulozyten-Werte in ihrem Blut auch in Erkrankungen oder Anomalien ihren Ursprung haben könnten.
Pechstein befürchtet allerdings, dass trotz zahlreicher Untersuchungen kein Ergebnis zu finden sein wird. "Angeblich kann es zehntausende von Mutationen der Blutanomalien geben. Das würde bedeuten, nach der berühmten Nadel im Heuhaufen zu suchen. Von daher gibt es auch einige Experten, die es für möglich halten, dass das Rätsel nie gelöst wird. Aber kann man mir dies zum Vorwurf machen?", schreibt sie auf ihrer Homepage (www.claudia-pechstein.de)
