Der 30 Jahre alte WBA-Champion hatte beim einstimmigen Punktsieg in der neugebauten Ring.Arena am Nürburgring ein Hämatom im Ohr erlitten und wurde auf Anraten des zuständigen Arztes ins Krankenhaus gefahren.
"Mir geht es gut. Es war ein kleiner, aber notwendiger Eingriff", sagte Sturm nach der Behandlung: "Mir wurde das Blut aus dem Bluterguss in der Ohrmuschel gesaugt."
In einem erst in der Schlussphase überzeugenden Fight hatte Sturm seinen Kampfrekord auf 33 Siege in 36 Kämpfen geschraubt. Dagegen war es für Ghevor, der vor zwei Jahren bereits gegen IBF-Weltmeister Artur Abraham einen WM-Kampf verloren hatte, die vierte Niederlage im 34. Profikampf.
Für Sturm könnten sich die Anstrengungen gegen Gevor noch auszahlen. Nach Angaben von Universum stehe man in konkreten Verhandlungen mit Doppelweltmeister Kelly Pavlik aus den USA über einen Vereinigungskampf.
"Das ist mehr als nur eine Kontaktaufnahme. Beide wollen den Kampf, würden aber ein finanzielles Risiko eingehen. Deshalb muss auch diese Seite stimmen", sagte Promoter Dietmar Poszwa.
Sturm nach Kampf im Krankenhaus behandelt
"Blut aus der Ohrmuschel gesaugt"
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