Der Streik hatte seit Mittwoch vergangener Woche die Arbeiten an fünf WM-Stadien sowie am Nahverkehrssystem Gautrain, an denen 50. 000 NUM-Angehörige mitwirken, lahmgelegt. Aufgrund der Arbeitsniederlegungen schien die für Dezember geplante Übergabe der Arenen an den Weltverband FIFA vorübergehend fraglich.
NUM-Angaben zufolge haben die Arbeiter das jüngste Angebot der Arbeitgeber für eine Lohnerhöhung von zwölf Prozent angenommen. Die ursprüngliche Forderung der Gewerkschaften hatte bei 13 Prozent gelegen. Vor der für Mittwoch angesetzten Unterzeichnung des neuen Tarifvertrages war noch unklar, ob die Arbeiter sich im Gegenzug für die weitgehende Erfüllung ihrer Forderungen zu einem Verzicht auf weitere Streiks bis zum Ende der WM verpflichteten.
