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Streik-Ende: WM-Arbeiten gehen ab Donnerstag weiter
Zwölf Prozent mehr Lohn

Nach dem offiziell für beendet erklärten Streik der südafrikanischen Bauarbeiter sollen die Arbeiten an den Stadien für die Fußball-WM 2010 in der Kaprepublik wieder aufgenommen werden. Vertreter der Gewerkschaften NUM und COSATU bestätigten nach dem einwöchigen Ausstand die Einigung im Tarifstreit, an der auch das südafrikanische WM-Organisationskomitee mitgewirkt hat, und kündigten für Donnerstag die Rückkehr ihrer Mitglieder an die Arbeitsplätze an.

Der Streik hatte seit Mittwoch vergangener Woche die Arbeiten an fünf WM-Stadien sowie am Nahverkehrssystem Gautrain, an denen 50. 000 NUM-Angehörige mitwirken, lahmgelegt. Aufgrund der Arbeitsniederlegungen schien die für Dezember geplante Übergabe der Arenen an den Weltverband FIFA vorübergehend fraglich.

NUM-Angaben zufolge haben die Arbeiter das jüngste Angebot der Arbeitgeber für eine Lohnerhöhung von zwölf Prozent angenommen. Die ursprüngliche Forderung der Gewerkschaften hatte bei 13 Prozent gelegen. Vor der für Mittwoch angesetzten Unterzeichnung des neuen Tarifvertrages war noch unklar, ob die Arbeiter sich im Gegenzug für die weitgehende Erfüllung ihrer Forderungen zu einem Verzicht auf weitere Streiks bis zum Ende der WM verpflichteten.

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