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Blatter sieht Chancen für Belgien und Niederlande
"Eine Kandidatur sollte akzeptiert werden"

Eine Weltmeisterschaft in Belgien und den Niederlanden ist trotz der Vorliebe von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter für Bewerbungen aus einem Land möglich. Das erklärte der Chef des Fußball-Weltverbandes bei einem Besuch beim gemeinsamen Organisationskomitee der beiden Länder in Brüssel.

"Eine Kandidatur aus den Niederlanden und Belgien sollte akzeptiert werden, da wir den Beweis haben, dass es nur ein Organisationskomitee gibt", sagte der Schweizer am Montag.

Nach der WM 2002 in Japan und Südkorea hatte sich Blatter gegen gemeinsame Bewerbungen aus zwei Ländern ausgesprochen, da diese mehr organisatorische Probleme und mehr Kosten verursachen würden. Neben Australien, England, Indonesien, Japan, Mexiko, Russland und den USA (alle 2018 oder 2022) sowie Katar und Südkorea (nur 2022) haben sich auch Belgien und die Niederlande sowie Spanien und Portugal für eine WM beworben. Den beiden iberischen Ländern erteilte Blatter aber noch kein grünes Licht, da er die Details ihrer Bewerbung noch nicht kenne. Belgien und die Niederlande hatten 2000 bereits erfolgreich gemeinsam die Europameisterschaft ausgerichtet.

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