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Phoenix Hagen verstärkt sich
McGee kommt aus Louisville

Phoenix Hagen hat Andre McGee verpflichtet. Der 22 Jahre alte Amerikaner verstärkt den BBL-Neuling auf der Aufbauposition und ist ein echter Wunschspieler von Phoenix-Coach Ingo Freyer. Entsprechend begeistert zeigt man sich in Hagen.

McGee stammt von der renommierten University of Louisville, mit der er 2009 den Sprung unter die besten acht Teams der USA schaffte. In seiner Senior-Saison kam der 1,78 m große McGee auf durchschnittlich 5,3 Punkte, 1,7 Rebounds, 1,8 Assists und 1,2 Steals in 20 Minuten Einsatzzeit. Der Aufbauspieler gilt als ballsicher, verteidigungsstark und als guter Distanzwerfer mit vorbildlicher Einstellung und Führungsqualitäten.

Für Ingo Freyer ist Andre McGee genau der richtige Mann: „Er hat mir auf Anhieb gefallen. Ein Spieler mit viel Disziplin und ausgezeichneter Grundschule. Er ist ein richtiger Aufbauspieler. Ausschlaggebend für die Verpflichtung war insbesondere Andres starke Defense. Wir haben mit vielen seiner ehemaligen Coaches gesprochen, die unsere Einschätzung alle bestätigt haben.“

Einer dieses Ex-Coaches ist Rick Pitino, der sich so über McGee äußert: „Andre ist einer meiner absoluten Lieblingsspieler und ein Junge, der Basketball wirklich liebt. Er ist ein nimmermüder Arbeiter und einer der besten Verteidiger auf den kleinen Positionen, mit denen ich gearbeitet habe. Ich bin sicher, dass die nächsten Schritte in seiner Karriere erfolgreich sein werden.“

Vor der College-Zeit war der Mann aus Moreno Valley, Kalifornien, für die High School von Canyon Springs aktiv. Andre McGee kommt aus einer echten Basketball-Familie. Seine älteren Brüder Tony und Antoine spielten ebenso wie sein Vater Anthony, dessen Rückennummer 33 er heute noch bevorzugt, am College. Sein Vorbild war früher Allen Iverson. Heute favorisiert McGee Kobe Bryant und die Los Angeles Lakers.

Die Planungen der Hagener sehen vor, dass noch zwei oder drei weitere Spieler verpflichten werden. „Das kann man jetzt noch nicht ganz klar sagen. Das hängt maßgeblich davon ab, ob wir die Spieler bekommen, die wir gerne hätten“, erklärt Freyer. Dass der Kader so oder so sehr tief sein wird, ist dem Coach bewusst: „Das ist auch so gewollt. Wir haben dadurch viele Variationsmöglichkeiten. Einige Spieler, wie etwa Aaron Fleetwood, haben zudem noch viel Potenzial. Außerdem heißt unser Ziel, die Verteidigung immer weiter zu verbessern. Das dürfte der Schlüssel für eine erfolgreiche Saison sein.“

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