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Profiboxer Ulrich beendet seine Karriere
"Es macht keinen Sinn mehr"

Profiboxer Thomas Ulrich beendet offiziell seine Karriere und macht damit einen lange erwarteten Schritt. Der ehemalige Halbschwergewichts-Europameister war am 3. März in Dresden bei einem Comeback-Versuch ein Jahr nach dem verlorenem EM-Titel in der 11. Runde gegen den allenfalls mittelmäßigen Argentinier Mariano Nicolas Plotinsky schwer K.o. gegangen. "Thomas beendet seine Laufbahn. Es macht keinen Sinn mehr", erklärte Ulrichs Berater Werner Lichtenberg in der Freitagsausgabe der "Welt".

Der 34 Jahre alte Ulrich war 1996 nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Atlanta als Profi zur Universum Box-Promotion in Hamburg gegangen. Der gut aussehende Blondschopf sollte als neuer deutscher Star aufgebaut werden.

Im Oktober 2005 erlitt er in seinem ersten und einzigen WM-Kampf gegen den Polen Tomasz Adamek eine schwere K.o.-Niederlage, von der er sich im Grunde nie mehr erholte. Von seinen folgenden sechs Kämpfen verlor er drei, die letzten beiden vorzeitig. Insgesamt bestritt Ulrich 36 Kämpfe, von denen er fünf verlor.

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