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WM-Verbot für Bender
Termin passt Vereinen gar nicht ins Konzept

In Lars Bender vom Zweitligisten 1860 München hat ein weiterer Spieler ein Verbot für den Einsatz bei der U20-WM in Ägypten im kommenden Herbst erhalten.

"Ich werde empfehlen, dass er hier bleibt", sagte der neue Trainer Ewald Lienen. Er glaube, dass man sich im Verein besser entwickeln könne als bei einer Nachwuchs-WM. Zudem sei es völlig unverständlich, eine U20-WM mitten in die Saison (25. September bis 16. Oktober) zu packen.

Bayern-Manager Christian Nerlinger hatte Innenverteidiger Holger Badstuber zuvor bereits die WM-Teilnahme verboten. Leverkusen will unter anderem Toni Kroos nicht freigeben. Bei 1860 will man immerhin Florian Jungwirth freistellen.

"Es ist ein Irrtum zu glauben, dass wir von der DFL bei FIFA-Präsident Blatter anrufen können, um mit ihm Termine zu diskutieren. FIFA und UEFA setzen sich über Ligainteressen hinweg, das ist ein Problem. Wie schon bei den Olympischen Spielen überlässt man die Frage den nationalen Verbänden und beschwört damit einen möglichen Konflikt herauf", sagte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Auf Initiative des DFB und der DFL wird es am 6. August in Frankfurt/Main zu einem Gipfeltreffen zwischen Vertretern beider Verbände und der betroffenen Vereine kommen. Dort sollen dann verschiedene Kompromisslösungen besprochen werden.

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