RevierSport sprach mit Finanzvorstand Ansgar Schwenken über die wirtschaftliche Situation und über den Verkauf der Dauerkarten.
Herr Schwenken, sportlich lief die Vorbereitung gut. Wie ist es wirtschaftlich um den Klub bestellt?
Gut. Nach Abschluss des Hauptsponsor-Vertrages befinden wir uns deutlich in den Planzahlen, die wir bei der Lizenzierung vorgelegt haben.
Und wie lief das zu Ende gegangene Geschäftsjahr?
Genaues gibt es erst auf der Jahreshauptversammlung am 8. September. Aber wir werden auch hier alles im Plan abschließen. Wir haben einen siebenstelligen Gewinn erzielt.
Bis Freitag hat der VfL knapp 8.000 Dauerkarten an den Fan gebracht. Sind Sie zufrieden?
Eine Woche vor dem Saisonstart bewegen wir uns in den gleichen Zahlen wie im Vorjahr. Zur Stunde haben wir vielleicht 200 Karten weniger abgesetzt. Ich bin sicher, dass sich in der kommenden Woche noch etwas tut.
Mit wie vielen Zuschauern kalkuliert der VfL?
Wir kalkulieren mit 23.500 Besuchern. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir in der kommenden Spielzeit einen Schnitt von 25.000 erreichen werden.
Also sind Sie mit den VfL-Fans, die zuletzt hart kritisiert wurden, zufrieden?
Eine Pauschalverurteilung ist völlig unangebracht. Dass man in der Saison mit dem einen oder anderen nicht zufrieden ist, das ist völlig klar. Aber jeder muss doch kapieren: Wenn wir als kleiner Verein nicht zusammenhalten, wird es schwer. Ich erinnere mich gerne an das Heimspiel gegen Schalke, das nicht nur die Mannschaft, sondern vor allem unsere Fans gewonnen haben. Wenn wir eine bessere Leistung als in der letzten Hinrunde zeigen, wird das rewirpowerSTADION eine Festung.
Der VfL hat auf einen fünften Stürmer verzichtet. Gibt es Reserven, um das zu ändern?
Ja, wir haben noch Luft, aber im Moment keinen Handlungsbedarf. Wir werden den Markt im Auge behalten, und es gibt ja noch die Möglichkeit, etwas in der Winterpause zu tun.
Sind Wellington und Sanogo zwei Kandidaten für den VfL?
Diese Meldungen sind frei erfunden. Beide würden vom Gehalt nicht in den Rahmen passen.

