Und das ist nun Gegenstand des Erpressungsversuchs. "Wir können natürlich nicht ausschließen, dass es sich um einen Trittbrettfahrer handelt. Aber Fakt ist, dass jemand den Computer gegen Geld angeboten hat", sagte Daums Kölner Anwalt Stefan Seitz dem SID und bestätigte einen Bericht des Express. Dabei soll die anonyme Person eine Summe von 100.000 Euro gefordert haben, ansonsten würden sensible Daten an die Öffentlichkeit geraten.
Auf dem Laptop sollen als Dokumente unter anderem ein Testament, Verträge, Kontakte und private Daten lagern. Seitz erklärte, dass man auf die Erpressung nicht eingehen werde. Die Verbreitung der Daten hätte strafrechtliche Konsequenzen, weil diese durch ein Passwort geschützt sind. Das Knacken von Passwörtern würde zudem gegen Datenschutzbestimmungen verstoßen und könnte eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Laut Express habe Daum dem Anrufer lediglich einen Finderlohn angeboten, wenn er das Laptop unbeschadet zurückerhalten sollte. "Ich hoffe, dass ich das Laptop zurückbekomme. Dann ist die Sache für mich erledigt", sagte Daum.
