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MSV: Nachgefragt
Klubboss Walter Hellmich im Gespräch

Nach der verkorksten letzten Saison spricht der Vorsitzende des MSV über die Zukunft des Klubs und seine Suche nach einem neuen Trikotsponsor für die "Zebras".

Nachdem in den vergangenen Jahren stets ein munteres „Bäumchen-wechsel-dich-Spiel“ an der Westender Straße betrieben wurde, ging es in den vergangenen Wochen eher beschaulich zu in Duisburg. Auch aufgrund der noch immer angespannten finanziellen Lage der Meidericher fanden lediglich vier neue Spieler den Weg an die Wedau.

Im Gespräch mit RevierSport spricht Klub-Boss Walter Hellmich über die Neuen, die kommende Saison und über seine Suche nach einem Trikotsponsor für die (noch) blanke Brust der „Zebras“.

Herr Hellmich, die Mannschaft hat ihre erste Pflichtaufgabe mit dem Sieg in Erfurt erfüllt, wie beurteilen Sie mit einigem Abstand diesen Auftritt?

Wir waren zwar noch nicht ganz so souverän wie erhofft und auch nicht konsequent genug, insgesamt aber konnte man einen Klassenunterschied erkennen. Die Mannschaft war gut strukturiert und hat verdient gewonnen. Insgesamt kommt es vor einer Saison darauf an, sich zu positionieren. Und mit dem Sieg in Erfurt haben wir uns gut positioniert.

Erfolgreich war der Klub auch in dem Bemühen, die Fluktuation innerhalb des Kaders möglichst gering zu halten, wirklich schmerzen dürften nur die Abgänge von Markus Brzenska und Cedrick Makiadi. Sehen Sie den MSV somit gut aufgestellt für die kommende Saison?

Auf jeden Fall. In den letzten Jahren ging hier nach dem Auf- und Abstieg richtig die Post ab, weil wir uns völlig neu orientieren mussten. Diesmal haben wir die Mannschaft bewusst nicht völlig umgekrempelt, sondern nur Spieler geholt, die erwiesenermaßen Bundesligaformat haben. Die Integration ist gut gelungen und jetzt können wir unser Ziel angehen.

Das nur Aufstieg in die erste Bundesliga heißen kann?

Natürlich. Im letzten Jahr haben uns nur fünf Punkte gefehlt, von denen wir alleine vier gegen Frankfurt verschenkt haben. Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, müsste der Aufstieg gelingen.

Ist der Kader dafür nicht etwas zu klein?

Das finde ich nicht. Auch die Jungs aus der zweiten Reihe können etwas und werden dies zeigen, wenn sie reinkommen.

Zum Auftakt geht es zum eben schon erwähnten FSV Frankfurt, wo es sicher noch etwas gutzumachen gibt.

Auf jeden Fall. Geschenke haben wir im letzten Jahr verteilt, diesmal müssen wir dort punkten.

Vielleicht auch schon mit einem neuen Sponsor auf der Brust?

Nein. Aber wir sind mit unseren Gesprächen in der Endphase. Ich hoffe, dass wir den Namen im Laufe der nächsten Woche präsentieren können.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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