Nachdem Bayern-Manager Uli Hoeneß die Attacke von van Bommel bagatellisiert und den 1899-Profis Vorsah und Sejad Salihovic unsportliches Verhalten vorgeworfen hatte, setzte Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp am Mittwoch zum verbalen Konter an.
"Wenn er das so gesehen hat, dann lebt er halt in einer Traumwelt. Man kann den Uli Hoeneß nicht mehr ernst nehmen", sagte Hopp der Rhein-Neckar-Zeitung. Zuvor hatte Hoeneß in seiner Verteidigungsrede für den wegen eines Zehenbruchs vier Wochen fehlenden van Bommel sowohl Salihovic als auch Vorsah kritisiert: "Was macht der Vorsah: Hinschmeißen und warten, dass es Rot gibt. Ich kann ihnen drei Szenen von Salihovic nennen, die waren viel schlimmer als die von van Bommel."
Auch Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick hat nur noch abfällige Äußerungen für Bayern-Manager Hoeneß übrig. "Herr Hoeneß redet dummes Zeug. Dieser Check von van Bommel war klare Absicht", sagte Rangnick, den die Giftpfeile aus München auch vier Tage nach dem 1:1 in Sinsheim offenbar emotional weiter aufwühlen.


















