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BSC will nachrüsten
Hopp: "Halten Augen und Ohren offen"

Der Bonner SC will gegen Köln II den ersten Regionalligasieg einfahren. Außerdem denkt der Klub darüber nach, noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden.

Mit einem 2:2-Unentschieden bei der Zweitvertretung Bayer Leverkusens startete Aufsteiger Bonn in die Saison. Von Zufriedenheit war bei den Rheinländern aber keine Spur, obwohl die Leistung der Mannschaft durchaus ansprechend war. Denn aufs Gemüt schlugen die Entscheidungen des Unparteiischen Rafael Foltyn aus Mainz-Kastel. „Wir hätten ganz klar als Sieger vom Platz gehen müssen“, brachten dessen Entscheidungen den Bonner Co-Trainer Joachim Hopp auch Tage später noch auf die Palme. „Er hat ein klares Tor von Ercan Aydogmus zum 3:2 nicht anerkannt, dafür aber nicht gesehen, dass der Elfmeter in der ersten Halbzeit unberechtigt war und das zweite Leverkusener Tor aus einer klaren Abseitsposition erzielt wurde. Wir sind um den Lohn unserer Arbeit gebracht worden“, zürnt der gebürtige Duisburger.

Für das Spiel gegen die Reserve des 1. FC Köln am Samstag, 14 Uhr, sieht Hopp unterdessen ein hartes Stück Arbeit auf seine Mannschaft zukommen. „Die Kölner sind noch spielstärker als Leverkusen, stehen defensiv sicher und schalten schnell um“, haben die Bonner bei ihren Beobachtungen festgestellt. Bange ist dem BSC deshalb aber nicht. „Unser Vorteil ist“, sagt Hopp, „dass wir eine eingespielte Mannschaft haben.“ Schließlich hätten zuletzt mit dem aus Wehen gekommenen Brasilianer Danilo und Marco Quotschalla aus Windeck lediglich zwei der sieben Zugänge in der Startformation gestanden.

Endgültig abgeschlossen sind die Personalplanungen in der ehemaligen Bundeshauptstadt allerdings noch nicht. Gut möglich, dass noch der ein oder andere Akteur bis zum Ende des Transferfensters verpflichtet wird. „Wir halten Augen und Ohren offen“, verrät Hopp, der freilich keine Namen verraten wollte.

Nötig dürften solche „Nachkäufe“ schon alleine deshalb sein, weil die ohnehin nicht besonders dicke Personaldecke zuletzt noch einmal ausgedünnt wurde, nachdem sich Patrick Kadiata einen Innen- und Außenbandriss zuzog und somit genauso ausfällt wie Kapitän Dalibor Karnay und Linksverteidiger Stephan Bork. Bis zum Eintreffen eventueller Zugänge aber müssen die Bonner zunächst den Mannen aus der zweiten Reihe vertrauen, was Hopp allerdings keine Bauchschmerzen bereitet: „Auch die Jungs, die zunächst hinten dran standen, haben Qualität.“

Bliebe also nur noch die Frage zu klären, ob die Begegnung gegen die Domstädter tatsächlich im derzeit im Umbau befindlichen Sportpark Nord stattfinden kann, worüber am Donnerstag endgültig entschieden wird. Bei den Verantwortlichen des Bonner SC und der Stadt Bonn geht man jedenfalls davon aus, dass die Partie im Stadion Sportpark Nord ausgetragen wird. Hopp: „Gegen Essen würden wir hier sicher nicht spielen können, gegen Köln sollte es aber sehr wahrscheinlich klappen.“

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