Damit wird er bei den Lausitzern die Nachfolge des am vergangenen Dienstag zurückgetretenen Managers Steffen Heidrich an. "Mit Michael Feichtenbeiner verpflichten wir einen ehrgeizigen und anerkannten Fachmann. Er wird sowohl Aufgaben im Lizenzbereich wahrnehmen, als auch verantwortlich für unseren Nachwuchsbereich mit dem Leistungszentrum sein", sagte Energie-Präsident Ulrich Lepsch.
Feichtenbeiner arbeitete zuletzt als Cheftrainer beim Regionalligisten SC Pfullendorf. Zudem verfügt der Fußball-Lehrer über große Erfahrungen in der strategischen Umsetzung von Nachwuchskonzepten. So arbeitete er von 1983 bis 1989 am Aufbau der Nachwuchsschule des Bundesligisten VfB Stuttgart, wo er als Trainer 1989 deutscher A-Jugendmeister wurde. Mit der Schaffung des Sportdirektor-Postens erhält der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz mehr Einfluss bei der Zusammenstellung der ersten Mannschaft. "Wir sehen hier eine hervorragende Ergänzung zum künftig erweiterten Aufgabengebiet unseres Trainers Claus-Dieter Wollitz, der für den Profibereich die sportliche Verantwortung trägt", sagte Lepsch.
Heidrich hatte zuletzt ein schwieriges Verhältnis zum neuen Trainer Wollitz und ist offenbar auch deshalb zurückgetreten. Klub-Präsident Lepsch hatte "unterschiedliche Auffassungen" seiner leitenden Angestellten bestätigt und daher angekündigt, dass Heidrichs Nachfolger in der Hierachie nicht über dem Trainer, sondern auf Augenhöhe stehen solle.


















