„Das wird ein echtes Spitzenspiel zwischen zwei ungeschlagenen Teams“, frohlockt Peter Neururer.
Die Mannschaft hat die Aufgabe, den Gegner genau zu studieren, wahrgenommen. „Und da gab es einiges zu sehen“, weiß Neururer, was ihn und seine Elf erwarten wird. Vor allem Charles Takyi hat sich in den Fokus des Fußballlehrers gespielt. „Das war schon hervorragend, aber bei uns herrscht auch eine Euphorie, die wir mit nach Hamburg nehmen werden.“

Die Stimmung bei den Zebras ist vor dem Knaller richtig gut.
Aber nicht nur die Tatsache, dass der Tabellenführer auf die Zebras wartet, motiviert. „Im letzten Jahr haben wir dort durch einen unberechtigten Elfer den Aufstieg verspielt. Das war der Knackpunkt und ist für uns eine zusätzliche Motivation“, hat Neururer das 2:2-Remis nicht vergessen.
Einen dicken Hals schiebt er auch beim Blick auf die Anstoßzeit um 13 Uhr. „Das ist ein Witz“, schüttelt Neururer den Kopf. „Vom physiologischen Standpunkt her ist man um 9 und um 15 Uhr am besten. Kein Zehnkämpfer würde um 13 Uhr seinen härtesten Lauf absolvieren.“ Aber er schränkt auch ein: „Es ist ja nicht nur für uns, sondern für alle beschissen. Wir haben den Anspruch, aufzusteigen, also müssen wir es auch zeigen. Egal wann.“

