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HSV: Stadion-Name
Imtech folgt auf HSH-Nordbank

Das Stadion des Hamburger SV wird zum 1. Juli 2010 zum dritten Mal einen neuen Namen erhalten. Ein Anlagenbauer steigt für vier Millionen Euro jährlich ein.

Die Arena des Bundesligisten Hamburger SV wird am 1. Juli 2010 bereits zum dritten Mal umbenannt. Durch die finanziell angespannte Lage des derzeitigen Namensgebers (HSH Nordbank) musste zum Beginn der kommenden Saison ein neuer Sponsor gefunden werden, den HSV-Chef Bernd Hoffmann am Freitag präsentierte. Es handelt sich dabei um einen Anlagenbauer in der technischen Gebäudeausrüstung (Imtech). Der HSV kassiert dafür angeblich vier Millionen Euro pro Jahr.

Das Hamburger Volksparkstadion war im Sommer 2001 für jährlich fünf Millionen Euro nach einem Internet-Provider (AOL) benannt worden. Der HSV war damit ein Trendsetter, weil erstmals in Deutschland ein Stadionname verkauft wurde. Mittlerweile sind in der Bundesliga nur noch die Stadien in Berlin, Bremen, Hoffenheim und Mönchengladbach ohne Namensgeber aus der Wirtschaft.

Seit zwei Jahren ist die mittlerweile finanziell stark angeschlagene Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein Namensgeber der 57.000 Zuschauer fassenden Spielstätte.

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