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Schalke: Friedensgipfel
Jahrelang nebeneinander her gelebt

Felix Magath will sich am Donnerstag mit Vertretern der führenden Fanorganisationen treffen, um sich mit den Schalker Anhängern über ihre Kritik auszutauschen.

„Das Verhältnis zwischen Fans und Verein ist schon seit einigen Jahren nicht besonders gut. In der Zeit ist vielleicht auch nicht genug passiert, um dieses zu pflegen. Man hatte eher den Eindruck, dass man das als selbstverständlich angesehen und nebeneinander her gelebt hat“, wundert sich Magath offenbar nicht, dass im Gelsenkirchener WM-Stadion häufig Pfiffe gegen die eigene Mannschaft oder einzelne Spieler zu hören sind.

Beim letzten Heimspiel gegen den SC Freiburg (0:1) waren unter anderem der Kroate Ivan Rakitic und der anscheinend wechselwillige Brasilianer Rafinha die Zielscheibe der Kritik der königsblauen Zuschauer. „Viele Zuschauer waren mit der Leistung der Mannschaft nicht einverstanden. Das ist ihr gutes Recht. Die Leute müssen aber wissen, dass sie mit Pfiffen keinen Spieler besser machen, sondern ihm und dem gesamten Team schaden“, meinte Magath.

An dem Treffen werden Abgeordnete des Schalker Fan-Club Verbandes, des Fanprojekts, der Fan-Initiative, dem „FC Schalke 04 Supportersclub e. V.“ und den „Ultras Gelsenkirchen“ teilnehmen. "Wir wollten Felix Magath schon seit einiger Zeit zu einem Kennenlerngespräch mit den Fangruppen einladen. Das hat bisher aus zeitlichen Gründen leider nicht geklappt", sagte der S04-Fanbeauftragte Rolf Rojek, zugleich Mitglied des Schalker Aufsichtsrats, dem Fachblatt RevierSport. "Nun ist das Thema wegen der jüngsten Ereignisse in den Medien ein wenig hochgekocht werden, doch wir erwarten einen konstruktiven und vernünftigen Dialog der Fans mit den sportlichen Verantwortlichen."

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