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Die Lovestory des Tages
Ribery und van Gaal in Liebe vereint

Auch ohne die Mithilfe von Kai Pflaume fand am Samstag ein Liebespärchen im Dortmunder Signal Iduna Park zueinander: Franck Ribery und Louis van Gaal.

Es war das Bild des Spieltages: Franck Ribery hatte eben den Ball aus 20 Metern im Knick des Dortmunder Tores versenkt und damit die Führung der Münchner auf 3:1 angehoben, da stürmte der Franzose auf seinen Trainer Louis van Gaal zu. Was würde der unbestritten geniale, aber eben auch streitbare Ballkünstler tun?

Würde er dem Niederländer die lange Nase zeigen? Ihn gar ohrfeigen? Vieles schien möglich in diesen Bruchteilen von Sekunden. So viel, dass die wahren Ereignisse fast unspannend wirkten.

Denn der Franzose spielte nicht die beleidigte Leberwurst, sondern sprang seinem Coach überschwänglich in die Arme - und das nach den schwierigen letzten Wochen, in denen das Verhältnis der beiden des öfteren zum Bersten gespannt schien.

„Franck und ich sind gute Freunde“, verriet van Gaal anschließend sichtlich amüsiert. Ob er die Aktion innerlich ebenso positiv bewertet hat, bleibt indes sein Geheimnis. Denn das Spektakel wirkte dann doch eine Spur zu euphorisch, um echt zu sein.

Doch auch auf Nachfragen ließ sich der Ex-Coach des FC Barcelona nicht so von seiner Linie abbringen - und sprach Sätze, die am Saisonende wohl in keiner Best-Of-Sendung fehlen dürften: „Ich wäre beinahe umgefallen, aber ich bin standhaft. Franck hat noch nicht die Kraft für 90 Minuten. Ich weiß das, er weiß das, nur die Medien wissen es nicht.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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