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EHC DO: Heimpleite
Kleine Defizite entscheiden

Auswärts sind sie noch ungeschlagen, haben dafür aber zwei Spiele im heimischen Eisstadion verloren. Und doch fällt die Bilanz beim EHC Dortmund positiv aus.

Denn die Niederlagen gab es gegen die Spitzenteams aus Herne und Rosenheim. Auf das 3:4 gegen die Crusaders folgte am Dienstag ein 2:4 gegen die Star Bulls. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. 48 Stunden nach dem schweren Spiel in Deggendorf und der langen Heimfahrt wirkte das Team in den ersten beiden Dritteln etwas müde“, zeigte Trainer und Manager Frank Gentges keinerlei Ärger. „Die Partie wies deutliche Parallelen zur Heimniederlage gegen Peiting auf. Wir sind zwar nicht weit entfernt von den Top-Favoriten der Oberliga aber den kleinen Unterschied konnte man erneut sehen.“

Für den Elche-Trainer ist das insbesondere die Cleverness bei der Chancenverwertung und etwas mehr Routine im Defensivspiel. „Wie schon in der Vorbereitung ist die Trefferquote zu niedrig“, stellt Gentges klar. „Außerdem kassieren wir zu viele Gegentore, weil wir den Puck nicht schnell genug aus der Zone vor dem Tor befördern können oder die mit Top-Spielern besetzten Paradereihen des Gegners eben den Unterschied machen.“ Am Dienstag war es vor leider nur etwa 600 Zuschauern die erste Reihe der Stars Bulls mit Andreas Paderhuber, Christian Schönmoser, Ron Newhook, Mitch Stephens und Michel Maaßen, die für drei der vier Rosenheimer Treffer sorgte. „Ich gratuliere Rosenheim zum verdienten Sieg und möchte trotzdem ein Sonderlob für unsere jungen Spieler, allen voran Benjamin Proyer aussprechen. Eventuell wird es in den nächsten zehn Tagen einige Veränderungen in den Angriffsformationen geben.“

In Deggendorf kamen die Westfalen-Elche zu einem 4:2-Erfolg. Die Basis dazu wurde mit einer 3:1-Führung im ersten Drittel gelegt, danach musste der EHC sehr viel Defensivarbeit leisten um die drei Punkte und den Auswärtsnimbus zu behaupten. Der Elche-Coach sieht sich nach den Spielen in seiner Auffassung bestätigt, dass es zwischen den meisten Oberligisten nur minimale Leistungsunterschiede gibt und deshalb in vielen Fällen die Tagesform oder Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. „Wir haben in unseren Spielen immer gut in der Defensive gestanden. Ich bin insgesamt zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Allerdings müssen wir weiter hart arbeiten, da die Jungs letztlich in jeder Partie am Limit agieren.“ Eine Hilfe könnten da veränderte Trainingszeiten sein. In einem Gespräch mit der Stadt Dortmund wurde darüber diskutiert. Nun warten die Verantwortlichen auf eine Rückmeldung. Die Chance auf ein Auslauf-Training am Samstag und einheitlichen Zeite am frühen Abend sind Gentges besonders wichtig.

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