Alemannia Aachen
Erfolgreicher Trainerwechsel
Der Trainerwechsel bei Alemannia Aachen scheint von Erfolg gekrönt.
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Schlimmer geht's immer ...
Der Traditionsverein und selbsternannte Kultclub ist abgestiegen. Von der 2.Bundesliga – „seiner Liga“ – in die 3.Liga und anstatt des, von einer Vielzahl von „Experten“ prognostizieren „sofortigen Wiederaufstiegs“, folgte gleich anschließend der nächste Abstieg, diesmal in den so genannten Amateurbereich, in die Regionalliga West. Parallel zum sportlichen Niedergang verlief sein wirtschaftlicher Untergang: Sage und schreibe nur acht Monate nach der so genannten „Umfinanzierung“ meldete „das unverzichtbare Aushängeschild der Stadt Aachen“ Insolvenz an. Augenblicklich wurden annähernd 70 Millionen Euro „vergesellschaftet“. Im Moment irrlichtert der Klub völlig orientierungslos in der 4.Liga umher. Den letzten Hoffnungsträger, ihren Trainer Christian Benbennek, haben sie gerade erst wieder – trotz eines sagenhaften Saisonstarts – gnadenlos gefeuert. Er genügte, wie alle seine Vorgänger, ihren hohen Erwartungen nicht mehr. Entsprechend beeindruckend liest sich (auf Wikipedia) die Liste der „Gescheiterten“ der letzten fünf Jahre: Peter Hyballa – 2010 bis 13. September 2011 Ralf Aussem – 13. September 2011 bis 19. September 2011 als Interimstrainer Friedhelm Funkel – 19. September 2011 bis April 2012 Ralf Aussem – 1. April 2012 bis 3. September 2012 Peter Schubert – 3. September 2012 bis 10. September 2012 als Interimstrainer René van Eck – 10. September 2012 bis 30. Juni 2013 Peter Schubert – 3. Juni 2013 bis Juni 2015 Christian Benbennek - 20. Juni 2015 bis 5. Dezember 2015 „Erfolg ist kein Zufall“ – fällt mir anlässlich solcher „Erfolgsstatistiken“ immer wieder ein, „Hast du Scheiße am Fuß, hast du Scheiße am Fuß“ – lassen uns stattdessen anerkannte Fußball-Philosophen gerne wissen. Sind sie denn wenigstens jetzt bereits an ihrem Tiefpunkt angekommen oder könnte es sogar noch schlimmer kommen? „Die Saison ist gelaufen“, ließe sich angesichts ihres Tabellenstandes und mehr noch, angesichts der aktuellen Geschehnisse innerhalb des Vereins, konstatieren. Was geschieht, wenn das bewusst vorsichtig formulierte Ziel „Aufstieg bis 2018“ nicht funktioniert? Die 3.Liga ist ohnehin finanziell eine weitere sichere Totgeburt. Glaubt der Rat der Stadt Aachen tatsächlich, er habe die „Lizenz, zum Geld verbrennen“? Nicht nur die aktuelle Finanzsituation der Stadt stünde wohl dagegen, auch die EU-Kommission hatte sich bereits vor Jahren kritisch geäußert: Tradition macht Schulden ... „Auch Deutschland ist im Visier der EU-Kommission, Das Bundeswirtschaftsministerium hat entsprechende Unterlagen zu deutschen Profivereinen nach Brüssel geschickt. (...)“ [url]https?://www.deutschlandfunk.de/tra dition-macht-schulden.1346.de.html?dram: article_id=248661[/url] Würfeln wäre erfolgreicher Die verfahrene Situation im Allgemeinen und die diskutierten Varianten zur weiteren Handhabung des Tivoli werfen zwangsläufig den Gedanken auf, wie es überhaupt zur jetzigen Situation kommen konnte. Betrachtet man die wesentlichen Entscheidungen des Rates der Stadt im Einzelnen aus der Sicht der Steuerzahler: 1. - Der Stadionneubau, anstatt der Renovierung des alten Stadions 2. - Die Gewährung einer Ausfallbürgschaft 3. - Die Entscheidung zur Umfinanzierung Alle drei Entscheidungen sind aus heutiger Sicht als „falsch“ einzustufen. Drei Fehlentscheidungen in Folge sind allerdings, kritisch betrachtet, eindeutig „des Guten zu viel“. Zum Vergleich: Beim „Werfen einer Münze“ ist eine Zufallswahrscheinlichkeit von 1:2 oder 50 % für die richtige bzw. falsche Entscheidung gegeben. Eine aufeinanderfolgende zweimalige Fehlentscheidung wäre entsprechend mit 1:4 und eine dreimalige, aufeinanderfolgende Fehlentscheidung mit 1:8 als unwahrscheinlich zu erwarten. Vor diesem Hintergrund erscheint es ratsam, dass die Verantwortlichen im Rathaus bei allen weiteren Entscheidungen, anstatt weiter auf ihren Sachverstand zu setzen, einfach zum Würfel oder zu einer Münze greifen. Die Erfolgsaussichten wären nachweislich um ein Vielfaches höher. PS: Liga streitet um Financial Fairplay [url]https?://www.deutschlandfunk.de/lig a-streitet-um-financial-fairplay.1346.de .html?dram:article_id=196457[/url] Spiele statt Brot [url]https?://www.deutschlandfunk.de/spi ele-statt-brot.862.de.html?dram:article_ id=123531[/url] Finanztricks der Vereine [url]https?://www.deutschlandfunk.de/fin anztricks-der-vereine.1346.de.html?dram: article_id=195671[/url] PPS: Zitate gibt es wie Sand am Meer. Der Leser kommt wohl nicht umhin, nicht nur die ihm genehmen zu würdigen. Gerade die, die zu Selbstkritik und Demut aufrufen, könnten wahrhaft wertvolle Ratgeber sein: „Erfolg ist kein Zufall. Es ist harte Arbeit, Ausdauer, Lernen, Studieren, Aufopferung, jedoch vor allem, Liebe zu dem, was du tust oder dabei bist zu lernen“.- Pele „Ich habe geweint, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen traf, der keine Füße hatte.“ Giacomo Graf Leopardi |
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