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Schreibentwurf
Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010]
[i]Die gesamte Mannschaft wird sich am Samstag in Dortmund das Bundesliga- Spiel zwischen der Borussia und Ein- tracht Frankfurt ansehen. Am Montag (20.15 Uhr) ist dann Hansa Rostock an der Hafenstraße zu Gast.[/i] Ob denn gerade die Dortmunder eine Vorzeigemannschaft im Abstiegskampf sind dürfte bei aller Sympathie für den BVB ein wenig zu bezweifeln sein. Zu der leidigen T-Shirt-Aktion sollte man nur anmerken: Das passt zur gesamten Außendarstellung des Vereines. Wie vermutlich in der nächsten Saison es dann heißen wird: Der Amateurverein Rot-Weiss Kleinkackenfenne :S:S:S:(:(:(:O:O:S:S:(:(
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Vorwurfsbestätigung
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Wahlmanipulation ???
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Konferenzthema
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Beinbruch
Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010]
Die WAZ von morgen: Die Nerven spielen mit RWE-Trainer Lorenz-Günther Köstner beklagt erneut, dass nicht alle von Anfang an mit ihm an einem Strang gezogen hätten. "Aber ich werde kämpfen. Ich will den Klassenerhalt!" FUSSBALL 2. BUNDESLIGAJetzt nur nicht die Nerven verlieren. Obwohl: Die Gefahr besteht immer in diesen brenzligen Zeiten des Abstiegskampfes. Erst gestern wieder, zur Pressekonferenz, passierte es wie aus heiterem Himmel. Da brach es aus Trainer Lorenz-Günther Köstner heraus wie aus einem Vulkan. Wieder ging es um seine Person und Position bei RWE. "Vieles ist kolportiert worden", ereiferte sich der impulsive Fußball-Lehrer, dem nach und nach die Zornesröte ins Gesicht stieg. Unter anderem, dass er sowieso keine Zukunft in Essen habe. "Aber ich werde kämpfen und habe immer gekämpft, auch als andere schon aufgehört haben. Ich will den Klassenerhalt, unbedingt! Am Ende wird abgerechnet, dann kann man noch immer sagen, der Köstner hat zu wenig Punkte geholt. Aber die Mannschaft ist auf einen guten Weg." Sie glaube wieder an sich und daran, dass sie es packen kann. Vielleicht wäre man auch schon ein Stück weiter, "wenn alle von Anfang an mitgezogen hätten. Doch dann sind da die Maulhelden und Quertreiber, die Langzeitverletzten und Kranken. Aber das soll keine Entschuldigung sein", sagte Lorenz Köstner und signalisierte allmählich sinkenden Blutdruck. Misserfolg provoziert Widerstand, das ist klar. Als Lorenz-Günther Köstner nach seinem Amtsantritt nicht gleich den Erfolg herbeizauberte, gab es offensichtlich Störfeuer hinter den Kulissen. Leicht hatte es Köstner bisher nicht, aber er hat es seinen Mitarbeitern wohl auch nicht immer leicht gemacht. Wer genau geschossen haben soll, ist nicht überliefert. Hereinspaziert in die Gerüchteküche. Olaf Janßen, der Sportliche Leiter, sei dabei gewesen. Aber auch ausgemusterten Leistungsträger wie Alexander Löbe oder Stijn Haeldermans. Die allerdings haben sich - zumindest öffentlich - überhaupt noch nicht geäußert, geschweige denn beschwert. Seit einiger Zeit soll es einen Burgfrieden geben. RWE hat ja auch eine ordentliche Rückrunde gespielt, steht mit 17 Punkten und 16:14 Toren nach 13 Spielen auf Rang neun in der Rückrunden-Tabelle. Der nächste Gegner Rostock hat auch nur 18 Zähler geholt und sogar zwei Tore weniger erzielt. Möglich, dass Präsident Rolf Hempelmann ein Machtwort gesprochen und professionellen Umgang miteinander verordnet hat. Und doch fühlt sich Köstner anscheinend in Essen noch immer nicht hundertprozentig verstanden und vorbehaltlos unterstützt. Anders lässt sich seine Reaktion nicht deuten. Dabei geht es allen nur um das eine: den Klassenerhalt. Vier Spieltage vor Schluss ist in den Niederungen der 2. Liga überhaupt noch nichts entschieden. Sieht man einmal davon ab, dass Braunschweig inoffiziell bereits Regionalliga-Status besitzt. Sechs andere Klubs im Tabellenkeller hoffen noch, machen sich Mut. Burghausen, Jena, Unterhaching, Koblenz, Offenbach und natürlich RWE. Sie alle müssen punkten, punkten - egal wie. Mit spielerischer Ästhetik hat der Abstiegskampf nichts gemein. Die Konkurrenz wird am Wochenende vorlegen: Jena - Duisburg, Braunschweig - Burghausen, Offenbach - Freiburg, Koblenz - 1860 München, Karlsruhe - Unterhaching. RWE zieht am Montag (20.15 Uhr, live im DSF) gegen Rostock nach. "Psychologisch etwas ungünstig", findet Köstner. "Es könnten Mannschaften zunächst davon laufen. Wir müssen gewinnen. Rostock ist vielleicht mit einem Punkt zufrieden. Mal sehen, wer die Geduld verliert."
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Gabentisch
Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010]
Zu Stoppelkamp kann ich nur sagen: Noch kein Spiel gesehen, bei dem er sich für höhere Aufgaben=mehr als Regionalliga empfohlen hätte. Auch in Spielberichten ist er nicht sonderlich mit überragenden Leistungen erwähnt worden. Özballak und Calik sind Perspektivspieler aber in den letzten Wochen sicherlich absolut überbewertet. Weg ist weg. Denn die Leistungen der Beiden waren eher mies. Auch wenn ich nie ein Bilgin-Fan war, dieser Abgang schmerzte im Nachhinein etwas mehr als der eventuelle Abgang der beiden Fallsüchtigen. Auf Montag freuen wir uns schon, Flutlichspiel und volle Hütte. Bedingt durch den Feiertag am Dienstag sind 2500 Ossis schon möglich. Drei Punkte und ein schlechtes Abschneiden unser Mitabstiegsbewerber wären schon die Krönung und ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt.
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