| Rund um die Hafenstraße [Archiv 2005 - Juni 2010] |
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Hier ein weichgespülter Beitrag aus der aktuellen RS von heute:
[b]Ex-RWE-Akteur hört als Coach bei Union Berlin auf - Boulevard blüht
Eine Schreier-Spekulation und
Tuchfühlung auf Rettungsplatz[/b]
Essen (RS) Zuversichtliche Gesichter!
Die sieht man bei Rot-Weiss
Essen vermehrt, nachdem es wochenlang
düster ausgesehen hat.
Nach dem Sieg beim Tabellenführer
Karlsruher SC hat man den Rettungsplatz
14 in Sichtweite, man ist
sogar auf Tuchfühlung. Acht Zähler
bis Paderborn (33), sieben auf Koblenz
(32), fünf auf Offenbach (30),
alles aktuell ein bisschen weit weg.
Wichtig: Jena (26) hockt gerade
dort, wo Essen hin will, mit einem
kümmerlichen Zähler Vorsprung
und dem deutlich schlechtern Torverhältnis.
Am kommenden Sonntag, 1.
April, gastiert 1860 München in Essen,
ab 14 Uhr geht es an der Hafenstraße
rund, die kriselnden Löwen
sollen zu Schmusekätzen verarbeitet
werden. Car-Zeiss hat bereits
am Freitag zuvor, 30. März (18
h), Aufstiegskandidat Hansa Rostock
zu Gast. Es gibt unvorteilhaftere
Konstellationen, so dass, wenn
das Pendel für Essen ausschlägt,
am nächsten Sonntag endlich einmal
wieder ein Nichtabstiegsplatz
wirklich realistisch ist.
Logisch, beim Traditionsclub
RWE hat niemand wirklich Lust,
das Szenario eines Endspiels am
letzten Spieltag beim MSV Duisburg
am 20. Mai, ein Sonntag, wahr werden
zu lassen. Die Klasse soll möglichst
vorab klar sein, nicht erst an
diesem Nachmittag um etwa 15.47
Uhr.
Interessant ist sicherlich, dass
aus Berlin unter derWoche die Meldung
kam, ein Christian Schreier
könnte als neuer Coach an der Hafenstraße
für die nächste Spielzeit
anheuern. Noch ist der 48-Jährige
bei Union Berlin, allerdings ist die
vorzeitige Trennung zum 30. Juni
beschlossene Sache, selbst wenn
der Kontrakt eigentlich bis 2008
datiert. Und typisch Fußball, es
könnte sogar noch früher krachen.
Die Trennung zum Saison-Abschluss
basiert auf der Initiative
Schreiers, der private Motive ins
Feld führt. „Über die Gründe meines
vorzeitigen Abschieds haben
der Verein und ich Stillschweigen
vereinbart.“ Eine Ruhe, die in der
Boulevard-dominierten Metropole
eine mediale Unmöglichkeit darstellt.
[b]RWE-Trainer Lorenz-Günther
Köstners Vertrag würde sich im
Falle des Klassenerhalts - davon
darf RWE wieder laut reden - um
ein Jahr verlängern. Was nichts
heißt im Fußballgeschäft.[/b] Schreier
wurde am 4. Februar 1959 in Castrop-
Rauxel geboren, also im tiefsten
Ruhrgebiet. Schreier ist ein
Pendler, der Wohnort von Frau Angela
und der beiden Söhne Alexander
und Maximilian ist in Bochum-
Wattenscheid. Seinen Job in der
Bundeshaupstadt trat Schreier am
26. April 2006 an, stieg mit Union
aus der Oberliga Nord in die Regionalliga
Nord auf. Schreier strebt
nach Höherem als Drittklassigkeit,
die Freigabe für den SC Paderborn
wurde ihm „eisern“ verweigert
(150000 Euro Ablöse). Auch Braunschweig
wurde genannt.
Jetzt wird der Ex-Leverkusener
und Ex-Bochumer (331 Bundesligaspiele,
106 Tore) mit Essen in Verbindung
gebracht. Als Trainer war
er vor der Station Union beim FC
Schönberg (Oktober 96 - Juni 98)
und dem MSV Neuruppin (Juli 2004
- April 2006) - immer musste Erfolg
konstatiert werden, die Aufstiegsrunde
zur Regionalliga war immer
dabei, der Landespokal auch.
Schreier beendete seine Laufbahn
1997 beim damaligen Nordrhein-
Oberligisten FC Wegberg-Beeck,
wurde vorab 1988 Europapokalsieger
mit Leverkusen, lief auch für
RWE auf (Juli 94 - September 96).
Alles Zukunftsmusik, erst steht das
Konzert gegen 1860 an, danach
noch weitere existenzielle „Gigs“.
[b]Für weitere Spekulationen[/b]
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Interessanter erster Beitrag.
Herzlich willkommen hier im Forum.
Für mich ist O.J. eine entscheidende Figur in diesem mehr als miesen Treiben.
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Von mir aus gerne :P
Standbeinzerrung ????
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:P
Zuletzt modifiziert von RWE SG am 24.03.2007 - 19:01:04
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