| Rund um die Hafenstraße [Archiv Juni 2010 - Juli 2016] |
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Vorstand und sportliche Leitung werden nach dem heutigem Spiel nicht mehr vermeiden können endlich mal Farbe zu bekennen und den Fans klar und deutlich mitzuteilen warum es seit fast acht Monaten sportlich nicht läuft.
Ich warte seit geraumer Zeit auf klare Statements seitens der Vereinsführung warum der sportliche Erfolg ausbleibt und die Mannschaft sich seit nunmehr 8 Monaten zurück entwickelt.
Die bisherigen Aussagen deuten eher daraufhin, daß man es selbst nicht weiß.
Der Fan hat es verdient, daß man ihm reinen Wein einschenkt.
Wenn eine Mannschaft mit namhaften Spielern derart frappiered über einen längeren Zeitraum unter ihren Möglichkeiten spielt ist es Chefsache zu erklären woran es liegt un dwelche Maßnahmen man ergreifen will.
Jedenfalls wenn man weiterhin vor 7.000 Zuschauern spielen will.
Und mir soll jetzt keiner erzählen, daß es am Geld liegt.
RWE spielt nicht so schlecht, weil Lotte mehr Geld hat.
RWE spielt so schlecht, weil es seit mehreren Monaten Probleme gibt, die entweder nicht erkannt, oder nicht kommuniziert werden.
In jedem Fall werden sie nicht abgestellt.
Es ist ein Punkt erreicht, an dem sich der Fan nicht mehr mit weichgespülten Erklärungen zufrieden gibt. Wer ie Unterstützung seiner Fans möchte, muß diese auch angemessen behandeln.
Der Verein ist seinen Fans gegenüber in der Bringschuld.
Man kann nicht nach 8 Monaten ungenügenden Leistungen einfach so weiter machen, als wenn nichts passiert wäre.
Wenn Ziel verfehlt wurden udn offensichtlich erneut verfehlt werden, ist die Führung des Vereins aufgefordert Maßnahmen zu ergreifen.
Wenigstens aber Erklärungen abzuliefern.
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| Fussballvereinsspiel |
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Chemnitzer FC
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| Fußballer-Namenskette |
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Otto Addo
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| Neues Wortspiel |
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Winkelfunktion
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[quote=fussballnurmi12]
[quote=Traumzauberer]
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Stefan, ich setze an der Stelle schlicht und einfach auf den psychologischen Effekt, wenn jeder mit seinen persönlichen Daten beim RS bekannt ist und erhoffe mir allein davon, dass dadurch im Unterbewußtsein eine gewisse Schamgrenze entsteht. Das Wissen, dass man nun nicht mehr anonym in die Tasten hauen kann, könnte zu verträglicheren Umgangsformen helfen. Das ist zumindest meine Hoffnung.
Ignorieren ist natürlich auch hilfreich. Noch besser wäre es allerdings, wenn es gelänge, den schrägen Vögeln die Lust am Posten zu nehmen.
Zuletzt modifiziert von fussballnurmi123 am 18.10.2013 - 20:28:18
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Nurmi,
wie gesagt, wenn ich meinen Namen nennen soll und damit den schrägen Posten die Lust am vögeln vergeht, ist das kein Problem für mich.
Ich hoffe, daß wir einen Weg finden können auf dem Kritik möglich ist und kontroverse Diskussionen entstehen.
Mit ein klein wenig Toleranz und guten Umgangsformen sind wir gar nicht so weit davon entfernt.
Schön wäre es, wenn viele Ehemalige wieder auftauchen würden.
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@ Nurmi
ich begrüße Dein Engagement und hoffe sehr, daß es dazu beiträgt, daß man hier wieder mehr Lust am Schreiben und Lesen bekommt.
Meine Unterstützung hast Du.
Ich persönlich habe kein Problem damit mich verifizieren zu lassen.
Einige User kennen mich ohnehin, und die wirklich persönlichen Daten bleiben ja aus Gründen des Datenschutzes für andere User weiterhin unsichtbar. Nur RS hat Zugriff darauf.
Das ist aber genau der Punkt, der mir noch nicht so richtig klar ist.
Wenn Jemand hier rumstänkern will, dann kann er es doch auch weiterhin tun.
Was wird denn anders durch die Tatsache, daß RS seine Mail - Addresse und vielleicht Namen kennt ?
Bisher hätte es seitens RS die Möglichkeit gegeben durch rote und gelbe Karten und andere Sanktionen einzuschreiten. Das ist aber nicht geschehen oder nur sehr gelegentlich nach für mich undurchsichtigen Kriterien. Wird sich das nachBekanntgabe von persönliche Daten ändern ?
Eventuell wird das Erstellen von Doppelaccounts schwieriger werden. Wäre sicherlich ein Fortschritt.
Ich vermisse eigentlich die Selbstheilungskräfte des Forums, insbesondere das Ignorieren von bestimmten Beiträgen und Usern und eine Moderation, die klare Regeln erkennen läßt und diese auch umsetzt.
Auch die Tatsache das immer mehr User wegleiben die schon lange dabei sind ist kontraproduktiv, denn dadurch gewinnen zumindestens prozentual gesehen Beiträge und Dialoge die Oberhand, die zumindestens ich nicht immer lesen will.
"Der Klügere gibt nach" führt eben dazu, daß die nicht so Klugen obsiegen.
Ich selbst habe mich auch eine zeitlang rar gemacht, weil ich immer weniger Lust verspürte. Das ist aber der falsche Weg.
Wenn RS uns durch Deinen Brief ermuntert unterstützen kann, wäre das toll.
Aber wir können auch eine Menge selber machen.
Zuletzt modifiziert von Traumzauberer am 18.10.2013 - 19:32:16
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| Neues Wortspiel |
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Jahresrückblick
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| Fußballer-Namenskette |
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Niklas Weyand
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Kickers Offenbach
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[quote=cantona08]
@ fummelbuchse wg Wattenscheid
Hi, da fühle ich mich angesprochen, weil ich die Idee mit "Vereinen ohne Kohle in der BuLi" hatte. Also, ich muss Dir recht geben, der Klaus Steilmann hat da ne Menge Kohle reingebuttert, das hat er aber auch bei der Leichtathletik des TV Wat gemacht (remember Sabine Braun). Sicher waren die Summen nicht unbedingt vergleichbar, aber wenn er nur Kohle in die SG gepumpt hätte, wären vielleicht noch mehr BuLi-Jahre zusammengekommen.
Trotzdem bleibe ich auch bei WAT dabei, dass die damals nicht so unter Finanz-Erfolgs-Zwang standen und somit nicht vergleichbar mit S04, HSV, FC Köln, Stuttgart und Frankfurt waren.
Steilmann brachte es ja trotz seines finanziellen Sponsorings fertig, die SG WAT als familiären Club zu führen, in welchem alle an einem Strang ziehen, um das Abenteuer Bundesliga zu (er)leben.
Um in meinem gedanklichen Bild zu bleiben, war es bei der SG WAT während der BuLi-Zeit eine erkaufte und geborgte Freiheit, aber das freiheitliche Gefühl der "Verschworenen Steilmänner" hat doch für einige ansehnliche und ruhmreiche Spiele gesorgt.
Ich will hier nicht den Sozialromantiker mimen, [b]aber ich bleibe dabei, dass - zwar nur einige wenige - Clubs es bis zum heutigen Tage schaffen, den Primat des Finanzkapitals nicht Oberhand gewinnen zu lassen, sondern mit den [b]notwendigen finanziellen Mitteln[/b] attraktiven Fußball spielen zu lassen. Attraktivität bedeutet Kreativität, kreatives Handeln ist Ausdruck von Freiheit.[/b][/quote]
Die von Dir genannten Clubs schaff(t)en es aber nur eine sehr begrenzte Zeit "anders" zu sein als die Mehrheit der Bundesliga Clubs.
Wattenscheid, Mainz, St. Pauli, Freiburg, auch Kaiserslautern im Meisterjahr, und andere waren dabei stets als Underdogs angetreten. Es gelang diesen Clubs vorübergehend jeweils eine Mannschaft mit überdurchschnittlichen Fußballern zu unterdurchschnittlichen Gehältern zu verpflichten. Charismatische Mäzene, oder wie in Mainz und St. Pauli sehr individuelle Fanszenen, haben das möglich gemacht, daß gute Spieler für eine bestimmte Zeit auf Spitzengehälter verzichtet haben um Teil einer Story zu sein.
Aber eben nur für eine begrenzte Zeit.
Dann sind die besten Spieler gegangen, es gab überall Ränkespiele weil der große Mammon eben doch eine Versuchung ist, der nicht jeder dauerhaft widerstehen kann.
Dann haben sich auch diese Clubs dramatisch verändert. Entweder sind sie in der sportlichen Bedeutungslosigkeit versunken, oder haben sich kolossal verändert.
St. Pauli ist nicht mehr, was es war, Mainz auch nicht.
Bereits an Gladbach in den 70er Jahren konnte man erkennen, daß man mit brilliantem Fußball, aber nur einem 34.000 Zuschauer fassendem Stadion, gegen die Konkurrenz aus München nicht bestehen kann.
Sicherlich ist es schade.
Ich würde gern wieder Vereine wie ehemals St. Pauli sehen.
Als Fan habe ich Spaß an Underdogs, die sich nicht bedingungslos dem Kommerz verschreiben. Aber das Überleben dieser Clubs ist eben auf Dauer alles andere als wahrscheinlich.
P.S.
Was hat eigentlich Steilmann anders gemacht, als heute Hopp oder Wernske ?
Warum wurde Steilmann geachtet und war beliebt, und warum werden Hopp und Wernske so gehaßt ?
Zuletzt modifiziert von Traumzauberer am 18.10.2013 - 18:49:30
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