Oliver Roggisch und die Wirkung des Adrenalins
Zerstören als Kunstform
Wer Oliver Roggisch nicht kennt, der könnte meinen, er sei in sich gekehrt. Während seine Mitspieler sich beim heiteren Siebenmeterwerfen auf die Partien im Trondheim Spektrum vorbereiten, dreht der Defensiv-Mann einsam seine Runden. Hoch das Feld, runter, hoch – immer wieder, ohne etwas von der Außenwelt zu registrieren. „Ich brauche das, um die Spannung aufzubauen“, erklärt der 29-Jährige.