Slomka spielt Bayern-Duell herunter
Gekas trifft mit Bayer auf Bochum
Nimmt man die vergangenen Jahre zum Maßstab, herrscht Ruhe vor dem Sturm. Denn es gab Zeiten, da flogen schon vor den Duellen zwischen Bayern München und Schalke 04 die Fetzen. Jeder giftete gegen jeden, vor allem Bayern-Manager Uli Hoeneß und sein ehemaliger Gegenspieler Rudi Assauer taten sich oft genug hervor. Vor dem Schlager des fünften Bundesliga-Spieltags (heute ab 15.30 Uhr/live bei Premiere) geht es dagegen fast schon beschaulich zu. Zwar wollen die beiden Spitzenteams mit einem Sieg vor den Wochen der Wahrheit mit Champions League und UEFA-Cup ihre sportlichen Ambitionen untermauern, doch verbal üben sich die Kontrahenten in Zurückhaltung. Dabei ist der Druck auf Schalke, derzeit nur Tabellensiebter, vor dem Spiel beim Spitzenreiter "schon da", wie Stürmer Kevin Kuranyi zugibt: "Bei einer Niederlage wäre der Abstand sieben Zähler groß. Das wäre zuviel."