Noch zwei Tage, dann beginnt die Endrunde der 25. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft. Die Jubiläumsveranstaltung hielt bisher, was man sich erhoffen durfte: guten Fußball, super Stimmung und Atmosphäre und auch einige Überraschungen. Doch jetzt geht es um die Wurst. Elf Teams wollen unbedingt Nachfolger des TuS Eving-Lindenhorst werden. Doch auch der TuS mischt in der Endrunde mit und wird seinen Titel mit Zähnen und Klauen verteidigen.
Dortmunds Mohamed Lmcademali wird den ASC verlassen und geht zum Tabellenletzten der Regionalliga West, dem 1. FC Kleve. 09-Abteilungsleiter Heiner Brune wird dem Allrounder keine Steine in den Weg legen und gibt ihn frei.
Alles in der Reihe in Brackel. Das gilt zumindest für die Gruppe 2. Der ASC 09 und Westfalia Wickede lieferten in ihren Auftaktbegegnungen kleine Torfestivals.
In Dortmund herrscht Verwunderung. Denn die Nachricht, dass Hannes Wolf am Saisonende sein Amt als Spielertrainer beim ASC niederlegen und eine neue Herausforderung suchen wird, hat die 09er ins Mark getroffen.
Im Sommer geht in Aplerbeck die "Ära Hannes Wolf" zu Ende. Nur wenige Minuten nach seinem "goldenen" Treffer zum 1:0-Sieg gegen Kornharpen ergriff der Spielertrainer das Mikrofon, um seinen Abschied zu verkünden. Er wolle "eine neue Herausforderung in einer höheren Liga suchen", erklärte der 27-Jährige.
Die Dortmunder Erfolgsgeschichte hat einen weiteren Namen: Miguel Moreira. „Aber einige Experten haben mir eine Karriere in den oberen Ligen nicht zugetraut“, berichtet der ASC-Torjäger, der damit angesichts der Tatsache, dass der Stürmer in seinem ersten Verbandsligajahr bereits acht Treffer erzielt hat, überrascht.
Nach der Bekanntgabe des neuen TV-Vertrages ist die Kritik an der Basis groß. Die kleinen Vereine fühlen sich vom DFB im Stich gelassen. Es brodelt gewaltig an der Basis. RevierSport hat bei einigen Vereinen nachgefragt.
Nach seiner üblen Verletzung im Spiel bei Borussia Dröschede am vorletzten Sonntag, steht für ASC 09-Abwehrspieler Dominik Buchwald nun die Dauer der Pause fest.
Der ASC 09 hat zum dritten Mal ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten aus der Spitzengruppe verloren. Die 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen den TuS Erndtebrück holte die Enthusiasten im Umfeld des Westfalenligisten auf den Boden der Tatsachen zurück. Hannes Wolf, der stets vor überstreigerten Erwartungen gewarnt hatte, durfte sich bestätigt fühlen.
Über das 3:3-Remis zwischen Recklinghausen und Dortmund wird immer noch eifrig diskutiert. Denn die Torfabriken der Liga boten den Fans alles, was das Fußballherz begehrt. Und auch ASC-Spielertrainer Hannes Wolf ist einverstanden: „Wir sind Aufsteiger und deshalb ist es für uns okay.“
88 Pflichtspiele hat der ASC 09 unter der Regie von Hannes Wolf bestritten, am vergangenen Wochenende setzte es mit dem 1:4 in Herbede erst die fünfte Niederlage für den Spielertrainer – die erste in der laufenden Saison.
„Da wurden alle Fehler eiskalt bestraft.