DJK SF Nette, TuS Eving-Lindenhorst und FC SuS Derne sind die drei Mannschaften, die sich aus der Halle Brügmann für die Endrunde der Dortmunder Hallenstadtmeisterschaften qualifiziert haben. Der TuS knüpfte nahtlos an die souveränen Vorstellungen des Vortags an, die Netter entdeckten endlich das Toreschießen für sich und Derne behielt im Entscheidungsspiel gegen Husen-Kurl die Oberhand. Der zweite Tag in der Brügmannhalle sorgte gleich zu Beginn für Hochspannung, weil die beiden entscheidenden Begegnungen der Gruppe 1 auf dem Programm standen.
Eine Riesenüberraschung, ein erwartet starker Favorit und eine spannende Tabellensituation in der Gruppe 1. Das sind die Fakten des ersten Tages der Zwischenrunde bei den Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in der Halle Brügmann. Klarheit herrscht nach den ersten vier Spielen in der Gruppe 2. Der TuS Eving und SuS Derne haben sich mit jeweils zwei Siegen schon für die Halbfinalspiele qualifiziert und spielen Samstag nur noch die Platzierung aus.
Die Dortmunder Hallen-Stadtmeisterschaft kommt in ihre vorentscheidende Phase. In der Zwischenrunde treten 32 Teams um insgesamt 12 Plätze bei der Endrunde an.
Zum elften Mal richtet die TSG Fußball Herdecke das Heinz Waskow Turnier aus. Es beginnt am Samstag, 5. Januar, um 13 Uhr in der Herdecker Bleichsteinhalle.
Der 16. Spieltag der Landesliga 3 versprach Spannung im Abstiegskampf, die nur zum Teil aufrecht erhalten werden konnte. Einen großen Schritt zum Klassenerhalt machte Aufsteiger SG Eintracht Gelsenkirchen beim 3:0 in Wengern. Dem Rivalen Erler SV gelang nach einem 0:2-Rückstand gegen Phönix Eving immerhin noch ein Punkt. Für den SSV Südfeldmark setzte es die erwartete Niederlage - beim 1:4 gegen den TuS Eving waren die Bochumer chancenlos.
Der Herbstmeister der Landesliga 3 West heißt ASC 09 Dortmund! Die Hinrunde beendeten die Aplerbecker mit einem 4:3 beim SV Sodingen und blieben weiter ohne Niederlage. Der Vorsprung auf den Verfolger TuS Eving beträgt nun sechs Punkte. Die Evinger mussten sich dem VfB Günnigfeld überraschend mit 0:1 geschlagen geben. Ein wichtiger und prestigeträchtiger Sieg gelang Eintracht Gelsenkirchen beim 2:1 im Derby gegen den Erler SV.
Die Landesliga 3 bleibt auch nach dem 14. Spieltag weiter spannend. An der Tabellenspitze siegte das Dortmunder Spitzentrio in ihren Begegnungen jeweils souverän, die Gelsenkirchener Klubs SG Eintracht (4:0 gegen Phönix Eving) und der Erler SV (2:1 bei Mengede 08/20) schafften durch ihre Erfolge den Anschluss an das untere Mittelfeld. Diesen Sprung verpasste der SSV Südfeldmark beim 0:0 im Wattenscheider Derby gegen den VfB Günnigfeld und blieb auf dem vorletzten Platz.
Auch der Hombrucher SV konnte dem ASC Dortmund keine Niederlage beibringen, stellte dem Spitzenreiter aber zumindest ein Bein (siehe RS-Bericht). Das 2:2 im Derby der Dortmunder Konkurrenten half letztlich nur dem lachenden Dritten TuS Eving. Der Tabellenzweite verkürzte mit dem 4:2 beim SV Sodingen den Rückstand auf den ASC wieder auf drei Zähler. Der SSV Südfeldmark atmete im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz kräftig durch. Gegen den Keller-Konkurrenten Eintracht Gelsenkirchen gelang ein 4:3.
Der Sieg des ASC Dortmund am Samstag (siehe eigenen RS-Bericht) bedeutete für die Verfolger von TuS Eving und dem Hombrucher SV eine gehörige Portion Druck. Bei einem Remis oder einer Niederlage sähe man die Aplerbecker in Zukunft nur noch durch das Fernglas, eine Situtation des "gewinnen müssens". Zumindest der TuS Eving löste diese Aufgabe mehr als souverän und schickte den Tabellenletzten RW Leithe mit einer 8:1-Packung zurück nach Bochum. Der Hombrucher SV verpasste durch das 1:3 beim TuS Heven den Anschluss.
Das vorgezogene Spitzenspiel der Landesliga Westfalen 3 endete mit einem Remis, das für die Platzherren durchaus schmeichelhaft war. Zwar begannen die Hombrucher stärker und hatten gleich zwei gute Einschussmöglichkeiten durch Alexander
Enke (1.) und Mounir Bazzani (3.), doch dann bekam der TuS Eving langsam das Spiel unter Kontrolle. In einer ereignisarmen ersten Hälfte standen jedoch beide Defensiven gut, so dass André Heitmeiers Schuss kurz vor dem Pausenpfiff die einzige ernsthafte Möglichkeit der Evinger war.
Schnelligkeit, ausgefeilte Technik und solide taktische Ausbildung bilden die Grundlagen für einen guten und Fußballer. All diese Qualitäten besitzt der 20-jährige Stephan Hornberger vom TuS Eving offensichtlich im Überfluss. Dennoch: In seinem ersten Seniorenjahr beim Bezirksligisten BG Schwerin verlief die Spielzeit mehr als durchwachsen und „Horni“ trug sich bereits zur Winterpause mit Wechselgedanken Richtung SV Sodingen.