Und da waren's nur noch drei. Von den ursprünglich fünf neuen Teams aus Oberhausen haben sich jetzt bereits zwei Mannschaften vorzeitig verabschiedet, bevor sie irgendjemand kennengelernt hat. Für Insider sicher eine Sache mit Ankündigung. Schließlich rumorte es in der Vergangenheit beim TB Oberhausen und dem BSV Oberhausen 66 gewaltig.
Die neue Ligeneinteilung hat nicht nur Anhänger gefunden. Quer durch die verschiedenen Spielklassen wurde hier und da gemurrt. Einige Coaches kennen die neuen Gegner kaum; lange Anfahrtswege und vermeintlich unattraktive Gegner sind dem einen oder anderen Vereinsfunktionär auf den Magen geschlagen.
Die Platzanlage am Lichtenhorst teilen sich beide Clubs bereits, in Zukunft soll nun auch alles weitere gemeinsam angegangen werden: Der Vogelheimer SV und Eintracht Vogelheim verschmelzen zu einem Verein, offizieller Startschuss ist der 1. Juli 2008. Der Bezirksligist steht dabei als Namensgeber Pate.
Normalerweise kennt man die "Bierdusche" in Zusammenhang mit großen sportlichen Erfolgen. In der Bezirksliga-Partie zwischen Burgaltendorf II und dem Vogelheimer SV markierte die Gerstensaft-"Attacke" eines Zuschauers jedoch eher den Tiefpunkt eines aufsehenerregenden Spiels, in dessen Nachgang nun sogar der Burgaltendorfer Clubvorstand einschritt und sich öffentlich für das Betragen einzelner Anhänger entschuldigte. RevierSport online fragte:[i]Was war da los?[/i]
Fünfter gegen Dreizehnter, die Favoritenrolle vor der Partie Vogelheimer SV gegen SC Werden-Heidhausen schien klar verteilt. Demnach müsste man nach dem 3:0-Erfolg der Truppe von Trainer Otto Prell eigentlich von einer Überraschung sprechen. Für wahres Erstaunen sorgte aber eigentlich, dass das Match überhaupt noch Höhepunkte bereithielt. Denn bis zum ersten Treffer mussten die rund 150 Zuschauer am Lichtenhorst 75 Minuten lang einen echten Grusel-Kick über sich ergehen lassen, der eigentlich nur mit dem tristesten aller Ergebnisse hätte „belohnt“ werden müssen. Doch dann ging plötzlich alles ganz schnell.
Nach neun Wochen Winterpause geht es in der Bezirksliga 4 Niederrhein bereits am kommenden Wochenende wieder rund. Eile war bei den "Frühstartern" in der Essener Gruppe also geboten, um in der Winterpause mögliche Verstärkungen an Land zu ziehen. Dabei fiel die Personalplanung der Clubs jedoch höchst unterschiedlich aus. Während die einen dem vorhandenen Spielermaterial das Vertrauen schenkten, rüsteten andere kräftig nach. Vor allem der Vogelheimer SV sorgte mit einer Reihe neuer Akteure für Aufsehen.
In der Bundesliga rollt der Ball ab dem morgigen Freitag wieder, die Spieler und Anhänger der Bezirksliga 4 NR müssen sich noch zweieinhalb Wochen gedulden. Mitte Februar beginnt in der Essener Liga die Rückrunde. In der Zwischenzeit präsentiert RevierSport online den Lesern eine Zwischenbilanz unserer Tippexperten und versucht so über die fußballfreie Zeit hinwegzutrösten.
Der Vogelheimer SV rüstet in der Winterpause noch einmal kräftig auf. Mit Stefan Waszek (zuletzt bei Tgd Essen-West) und Fadi Hassouni (FC Hasretspor) kehren zwei alte Bekannte zurück an den Lichtenhorst. Außerdem verstärken Torwart Sebastian Blagec (VfB Essen-Nord) und Petar Vrkic (FSV Kettwig) sowie Alaaddin Yilmaz (Tgd Essen-West) den Bezirksligisten mit sofortiger Wirkung.
Es tut sich was beim Vogelheimer SV. Zwar trennen den Bezirksligisten aktuell gerade mal drei Punkte von den Abstiegsrängen, doch das hält den Vereins-Vorstand keineswegs davon ab, im Hintergrund ehrgeizige Pläne zu schmieden. Fünf neue Spielern sowie der frisch mit neuem Vertrag ausgestattete Trainer Otto Prell sollen am Lichtenhorst wieder Aufstiegsträume reifen lassen.
Noch eine Woche, dann reckt der neue Essener Stadtmeister den Hallenpokal in die Luft. Darüber, wer in diesem Jahr die beste Auswahl stellt, darf bis dahin natürlich noch eifrig spekuliert werden. Die Besetzung für den finalen Showdown am kommenden Wochenende steht indes bereits fest. 16 der insgesamt über 80 gestarteten Teams treten in der Endrunde an. Nicht mehr mit von der Partie: Titelverteidiger SF Altenessen 18.
Die Qualifikationsrunden zur 14. Auflage der Essener Stadtmeisterschaften wurden im Ambiente des Schalanders der Privatbrauerei Jacob Stauder ausgelost.
Endlich! Nach acht Spielen ohne Sieg war Detlef Schliffke die Erleichterung anzusehen: "Das war der Knall, auf den wir lange gewartet haben", strahlte der Pressesprecher des Vogelheimer SV. Zwar veranlasste die Vorstellung der Gastgeber im Bezirksliga-Derby gegen die DJK Katernberg 19 kaum zu Freudensprüngen, Rene Schönewalds Treffer reichte gegen ebenfalls enttäuschende Gäste aber zum knappen 1:0-Sieg. Die Katernberger haderten derweil mit der Schiedsrichter-Leistung und müssen sich in der Tabelle wieder nach unten orientieren.