Westfalia Herne hat den erhofften Sprung auf den Nichtabstiegsplatz verpasst. Das Nachholspiel am Mittwochabend endete mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage.
Die TSG Sprockhövel hatte zuletzt keine gute Phase. Der späte Ausgleich im Heimspiel gegen Wattenscheid am Mittwoch war ein Stich ins Sprockhöveler Herz.
Im 29. Spieltag der Oberliga Westfalen, der rund um den Himmelfahrts-Tag ausgetragen wurde, steckte mächtig Musik. Sowohl für die Top- als auch die Krisenklubs.
Die Unkenrufe, dass die Wattenscheider mit dem eigentümlichen Kunstrasen in Sprockhövel so ihre Schwierigkeiten haben könnte, bestätigten sich bei dem 1:1.
Wenn man dem TuS Ennepetal nach dem Derbysieg über die TSG Sprockhövel überhaupt einen Vorwurf machen will, dann den der mangelhaften Chancenauswertung.
Ohne Mühe ist die TSG Sprockhövel am Mittwoch ins Pokalfinale des Fußballkreises Hagen eingezogen. Beim FSV Gevelsberg siegte der Oberligist mit 4.0 (2:0).
Sie müssten schon fehlerfreie 90 Minuten hinlegen, die Kicker von der TSG Sprockhövel – dann käme vielleicht ein 0:0 dabei heraus. Denn nach vorne geht nichts.
Neuenkirchen schlägt die TSG Sprockhövel knapp mit 1:0 (0:0) - wer den Trend der letzten Wochen zu Rate zieht, der hätte mit solch einem Ausgang rechnen müssen.