Trotz des nächsten Tiefschlags gibt man sich beim Aufsteiger Westfalia Wickede nach wie vor kämpferisch. Allen Widrigkeiten zum Trotz will der Klub kämpfen.
Nach dem 1:0 (1:0)-Sieg der Sportfreunde Oestrich über den BV Westfalia Wickede hat die Westfalenliga 2 mal seit Sonntag wieder einen neuen Tabellenführer.
Das nennt man dann wohl ein "Missverständnis": Nach nur fünf Spieltagen der neuen Saison packen zwei Zugänge von Westfalia Wickede schon wieder die Koffer.
Die Sprockhöveler Torfabrik läuft weiter auf Hochtouren. Nach dem 4:1-Sieg beim BV Brambauer und dem 5:2 gegen Olpe, bezog auch Westfalia Wickede „Prügel“.
Was sich bereits vor einer Woche im Heimspiel gegen den TuS Ennepetal (1:2-Niederlage) angedeutet hatte, wurde jetzt beim Gastspiel in Eving schonungslos bestätigt.
Jede Serie geht ja bekanntlich irgendwann einmal zu Ende. Das gilt seit Sonntagnachmittag auch für die beeindruckende Heimbilanz von Westfalia Wickede.
Mit einem deutlichen 3:0-Auswärtssieg düpierte der Aufsteiger Westfalia Wickede im ersten Dortmunder-Derby der Westfalenliga-2-Saison den Hombrucher SV.
Klaus Berge brachte nicht ganz ernst auf den Punkt, was vor dem Saisonstart fast alle Kollegen geunkt hatten: „Am Ende steigt gar keiner ab, alle sind zu gut!“
Immerhin, die Heimserie – im Pappelstadion hat Westfalia Wickede seit fast drei Jahren kein Meisterschaftsspiel mehr verloren – hat am Samstag gehalten.