Westfalia Wickede hat den Vertrag mit Marko Schott verlängert. Der Spielertrainer bleibt dem Bezirksligisten für zwei weitere Jahre erhalten. In den kommenden Wochen stehen weitere Vertragsverhandlungen mit Spielern an.
Insgesamt 430 Zuschauer kamen in der Halle Brackel auch am zweiten Zwischenrundentag voll auf ihre Kosten. Bis zur letzten Sekunde war für Spannung gesorgt. Am Ende gab es Feierszenen im Lager der Aplerbecker, Körner und Brackeler. Enttäuscht von dannen zog hingegen Westfalia Wickede. Im Entscheidungsspiel kam für den Bezirksligisten mit 0:2 das Aus gegen den SV Brackel, der in heimischer Halle jubeln durfte. Die ausgelassenste Party stieg allerdings beim TuS Körne, der mit einer abermals beeindruckenden Vorstellung die Endrunde erreichte.
Die Dortmunder Hallen-Stadtmeisterschaft kommt in ihre vorentscheidende Phase. In der Zwischenrunde treten 32 Teams um insgesamt 12 Plätze bei der Endrunde an.
Es war ein Nachmittag wie gemalt im Wickeder Pappelstadion. Trotz ungemütlichen Wetters bestaunten mehrere hundert Zuschauer einen 8:2-Erfolg der Westfalia im Nachbarduell gegen die SG Massen, der erste "Dreier" auf der neuen schmucken Kunstrasenanlage. Ihr anerkennender Applaus nach dem Abpfiff galt der kompletten Mannschaft, besonders aber einem Spieler. Denn Alexander Gocke erlebte mit vier Treffern seinen ganz persönlichen Saison-Höhepunkt. "Ich bilde mir darauf nichts ein", sagte der 29-Jährige, freute sich aber dennoch über seinen "Durchbruch" auf der Lieblingsposition.
Nachbarduell und Gipfeltreffen zugleich: Die SpVgg. Holzwickede empfängt als Tabellenzweiter den Spitzenreiter BV Westfalia Wickede. "Das ist ein absolutes Spitzenspiel", sagt Oliver Pforr, Abteilungsleiter beim HSV. Er glaubt fest daran, dass sein Team die Dortmunder vom Gipfel stürzen kann. Seine Prognose für das Duell im "Montanhydraulik-Stadion": Ein knapper 2:1-Sieg der Gastgeber. Die Westfalia hielt sich bislang schadlos (fünf Siege, zwei Remis).
Zu einem hohen Prozentsatz wechseln gute Amateur-Fußballer aus finanziellen Gründen zu einem neuen Verein. Bei den Verhandlungen überbieten sich die Klubs oft gegenseitig - die Spieler sind dabei die lachenden Dritten. Dass es auch anders geht, zeigt in dieser Spielzeit das Beispiel von Westfalia Wickede, die sogar Angebote von Sponsoren ablehnten.
Der „Hit“ des 4. Spieltages erwartet die Zuschauer im alten Wickeder Pappelstadion. Dort trifft der Dritte Westfalia Wickede auf den Vierten Gurb. Spor Bergkamen. Eigentlich sollte das Spitzenspiel an die Einweihung der neuen Kunstrasenanlage gekoppelt sein, doch der Fortgang der Bauarbeiten fiel dem Dauerregen der letzten Wochen zum Opfer. So verzögert sich der Umzug zur neuen Spielstätte bis zum Derby gegen SuS Derne am 23. September. Dieser logistische Rückschlag wirkt sich allerdings auf die sportlichen Ambitionen der Wickeder nicht aus, wie der Sportliche Leiter, Klaus-Dieter Friers, bestätigt: