Das war ein kurzes Intermezzo. Nach nur einem halben Jahr in Schermbeck verlässt Daniel Kozakowski den "Waldsportplatz" schon wieder. Der Keeper beginnt am 1. August eine Ausbildung als Automobilkaufmann bei "Honda Heinen" in Dortmund. "Deshalb schaffe ich es nicht mehr rechtzeitig zum Training", begründet der “Goalie”, der nun auf der Suche nach einem Club im Dortmunder oder Bochumer Raum ist, seinen Entschluss.
Schermbeck rüstet sich für die NRW-Liga. Deshalb hat der Stadionumbau bereits begonnen. "Die Banden sind weg und die ersten Kabel verlegt", berichtet Manager Michael Benninghoff.
Doch der Funktionär war in den letzten Tagen nicht nur körperlich stark eingespannt, auch am Verhandlungstisch machte er eine gute Figur.
Die Qualifikation für die NRW-Liga hat der SV Schermbeck in der Tasche. Eigentlich ist die Saison damit erfolgreich gekrönt, doch am letzten Spieltag werden die Dorstener noch einmal richtig im Fokus stehen. Denn schließlich gastiert der Reviernachbar aus Herne am "Waldsportplatz".
Eigentlich wollte er den SV Schermbeck verlassen, doch nun bleibt Christof Konowski doch am „Waldsportplatz“. Denn beim 28-Jährigen, der seit fünf Jahren in Schermbeck spielt und damit einer der dienstältesten Akteure ist, hat sich die berufliche Perspektive in seiner Heimat Warschau zerschlagen.
Das hatte sich die Hammer Spielvereinigung anders vorgestellt. Obwohl sie die aktivere Mannschaft waren, verlor das Team mit 0:2 gegen die Sportfreunde Lotte (siehe auch rs-live.de). Deutlich mehr Treffer fielen dagegen in Ostwestfalen. Insgesamt mussten beide Keeper zehn Mal hinter sich greifen.
Es war ein ereignisreiches Wochenende in den Kreispokalspielen der Regionen Essen Süd-Ost, Herne und Recklinghausen. Mit 3:1, 2:0, 0:4 und 5:0 wurden die Mannschaften ETB SW Essen, SV Fortuna Herne, SC Westfalia Herne und SV Schermbeck ihren Favoritenrollen voll und ganz gerecht.
Es ist angerichtet: Nachdem sich im Kreis Recklinghausen der SV Schermbeck und BVH Dorsten für das Endspiel des Kreispokals qualifiziert hatten, steigt nun das große Finale. Anstoß ist am Pfingstmontag, 17 Uhr, in Dorsten-Hardt.
Die Suche nach externen Neuzugängen hat sich für den SV Schermbeck ausgezahlt. Michael Benninghoff, Manager des SVS, ist gleich doppelt fündig geworden. Aus der A-Jugend des VfL Bochum kommt Torwart Sören Stauder. Vom Nachbarn aus Erkenschwick wechselt Jan Schmidt zu den Dorstenern. Das Duo hat jeweils für ein Jahr unterschrieben.
Nach Matthias Pfände (1. FC Bocholt) und Kevin Scherer (SSV Buer) hat der SV Schermbeck den dritten Transfer für die kommende Saison in trockene Tücher gebracht. Ab dem 1. Juli wird Daniel Bertram vom SC Hassel am "Waldsportplatz" auflaufen. "Ein guter, ausbaufähiger Mann", freut sich Trainer Martin Stroetzel über den 21-jährigen Neuzugang.
Mit dem 1:0-Erfolg im Kreispokal beim VfB Hüls hat der SV Schermbeck sein Selbstvertrauen wieder etwas aufpoliert. Denn das hatte bei der 0:5-Klatsche in Delbrück schon ordentlich gelitten. "Nach dem Debakel beim DSC tat es uns sehr gut", pustet Pierre Bendig tief durch.
Auf der Suche nach einer Verstärkung für die Offensive ist der SV Schermbeck ganz in der Nähe fündig geworden. Denn vom Verbandsligisten 1. FC Bocholt kommt Mathias Pfände. Der 26-jährige Stürmer ist seit Jahren ein Wunschkandidat von SVS-Trainer Martin Stroetzel, doch Pfände wollte den Oberliga-Abstieg der Bocholter eigentlich wieder begradigen.
Den plötzlich frei gewordenen Ostermontag haben die Verantwortlichen des SV Schermbeck nicht ungenutzt vorbeistreichen lassen. SVS-Manager Michael Benninghoff nutzte den Spielausfall sofort für erneute Vertragsverhandlungen mit seinen Spielern und hatte Erfolg: Samet Basol wird auch in der kommenden Saison für Schermbeck spielen. "Er hat seinen Vertrag verlängert", freut sich Benninghoff über die Zusage des ehemaligen Essener Rot-Weissen.