Da gewinnt der krisengeschüttelte FSV Duisburg mal wieder ein Spiel und irgendwie kann sich keiner freuen, denn die drei Punkte wird es dafür nicht geben.
Ja, es regnete kurz und knackig. Und ja, ein Ascheplatz kann da schon mal untergehen. Deswegen galt auf manchen Plätzen die Faustregel: Viel Regen = viele Tore.
Ein Eishockey-Ergebnis, viel Nebel und Schützenhilfe unter Namenscousinen - die niederrheinischen Landesligen hatten am Wochenende einiges im Repertoire.
Im Fußball gibt es zahlreiche ungeschriebene Gesetzte. Die Regel vom sogenannten "verflixten zweiten Jahr" bringt FSV-Coach Ilyas Basol zum Nachdenken.
In Osterfeld wird Theater gespielt, in Kleve blöd agiert und bei RWE II dominieren Schwankungen das Bild - ein Wochenende in den niederrheinischen Landesligen.
Es gibt sie also doch noch, die Klassengesellschaft: ihre mühsam erschaffenen Grenzen weichen zwar zusehends auf, aber einige stemmen sich noch immer dagegen.
Das Derby zwischen dem Duisburger SV 1900 und dem FSV Duisburg machte seinem Namen alle Ehre. An der Düsseldorfer Straße brannte über 90 Minuten der Kunstrasen.
"Alte Besen kehren gut", dachte man sich wohl bei Safakspor Oberhausen und holte ein bewährtes Trainer-Modell hervor, das prompt den ersten Saisonsieg brachte.
In der niederrheinischen Landesliga 3 hagelte es am Sonntag geradezu Schläge. Nein, geprügelt wurde sich nicht. Es handelte sich lediglich um Befreiungsschläge.
Was ist eigentlich nötig, um mit einer guten Landesliga-Mannschaft dauerhaft Erfolg zu haben? Im Landesliga kompakt vom Niederrhein lüften wir das Geheimnis.