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WF: Landesliga kompakt
Derby-Debakel und ein Favoritenschreck

Sich im Derby seinem Schicksal zu ergeben, scheint an diesem Wochenende gefragt zu sein. Da wollte auch der bis dato starke Aufsteiger aus Marl-Hüls mitmachen.

Landesliga Westfalen 2

Der Ligaprimus verliert, aber der erste Verfolger hält weiter höflich Abstand. Borussia Dröschede hat am 14. Spieltag erstmals den Platz als Verlierer verlassen. Die Reserve des TuS Erndtebrück entführte dank eines Treffers von Enrico Ledda alle drei Punkte von der Emst. Ärgerlich, weil die Borussen die Chance gehabt hätten, ihren Vorsprung auszubauen. Der TSV Weißtal verlor nämlich das Verfolgerduell bei RW Hünsborn mit 0:1. Die Elf vom Löffelberg darf sich daher gemeinsam mit dem SV Hohenlimburg (4:2 gegen die SG Finnentrop/Bamenohl) als Gewinner des Spieltags fühlen. Beide Teams haben wieder Kontakt zum Spitzenduo.

Talente bringen den Dreier

Im Tabellenkeller heißt der große Sieger VfL Schwerte. Nach zehn sieglosen Partien gelang der Mannschaft von Rüdiger Kürschners ein wichtiger 2:1-Sieg gegen den SV Rothemühle. Der Trainer blieb allerdings auf dem Teppich. „Wir werden jetzt nicht in Jubelarien verfallen. Es ist lediglich ein kleiner Mosaikstein.“ Korrekt, denn bis zum 13. des Klassements, dem BSV Menden (1:1 gegen den SC Hennen) sind es noch sechs Zähler.

Kürschners hofft nun, dass der Erfolg endlich Auftrieb gibt, zumal seine Schützlinge sogar einen Rückstand drehten. „Das Kollektiv war sehr gut und hat sehr diszipliniert gespielt und konzentriert gearbeitet“, freute sich der Coach. Dass ausgerechnet die beiden jüngsten Spieler auf dem Platz, Sercan Oege und Justin Nordberg, den Dreier sicherten, war das I-Tüpfelchen auf einem gelungen Nachmittag.

Unterdessen geht die Achterbahnfahrt des Hasper SV weiter. Im Sommer noch Teilnehmer der Aufstiegsrelegation, fehlt es dem Team in der aktuellen Spielzeit an Konstanz. Das liegt in erster Linie daran, dass der Kader keine Alternativen bietet, wie Trainer Werner Benkert erklärt: „Wenn bei uns wichtige Leute ausfallen, können wir es nicht kompensieren. Ich habe ja nur 15 Leute.“ Das 1:3 bei Germania Salchendorf störte ihn aber nur bedingt. „Gegen die haben wir immer Probleme. Die Spiele gegen Schwerte und Hagen in den nächsten Wochen sind wichtig.“

Landesliga Westfalen 3

Es bleibt dabei, dass Wattenscheid 08 bei seinen Auftritten in der Fremde keinerlei Gastgeschenke verteilt. Ganz im Gegenteil: Die Mannschaft von Bayram Kollu bekam am Sonntag sogar spielentscheidende Schützenhilfe von Arminia Marten, als Jörg Heitmann nach gut einer Stunde per Eigentor den einzigen Treffer des Tages erzielte. „Wir selbst hätten da auch kein Tor gemacht“, gab SW-Coach Bayram Kollu zu, der letztlich „glücklich war, dass wir mir einem blauen Auge davongekommen sind.“ Die eindrucksvolle Bilanz auf des Gegners Platz: Sechs Spiele, sechs Siege, 16:0 Tore.

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Insgesamt haben die 08er nun 40 Punkte auf dem Konto, große Freude kam in der Kabine aber nicht auf. „Die Mannschaft ist sehr selbstkritisch. Sie waren so unzufrieden, dass sie sich kaum freuen konnten“, berichtete Kollu. Verfolger Mengede 08/20 feierte derweil einen ungefährdeten 4:0-Sieg beim WSV Bochum und hat den Tabellenführer nun zumindest hinsichtlich der Tordifferenz überholt.

Es geht ein Favoritenschreck um

Weitmar 45 entwickelt sich langsam zum Favoritenschreck. Vor zwei Wochen verhinderte noch ein „nebulöser Spielabbruch“ einen Sieg gegen Mengede, am Sonntag gelang nun allerdings ganz offiziell ein 2:1 gegen den SV Zweckel. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie mithalten kann, wenn sie über Kampf und Einsatz kommt. Es waren aber natürlich drei Punkte, die wir nicht einkalkuliert haben“, sagte Jörg Berg, Sportlicher Leiter der 45er.

Felix Höngen und Marc Jansen brachten den SC per Doppelschlag in Führung, Dennis Grüttner gelang in der 78. Minute der Anschluss. „Danach war es eine ganz schöne Zitterpartie“, meinte Berg. Weil die Konkurrenten aus Eppendorf (1:5 beim SV Sodingen) und Recklinghausen (1:2 gegen den SV Herbede) nicht punkten konnten, hat Weitmar nun ein wenig Luft im Abstiegskampf.

Habicht verlässt Waltrop

Selbige wird für Fortuna Herne immer dünner. Zwar ging die Elf von Ede Demps durch Kürsat Ali Yilmaz mit 1:0 in Führung, am Ende setzte sich aber Teutonia SuS Waltrop mit 3:1 durch. „Es war sicherlich eines unserer schlechteren Spiele“, resümierte Waltrops Trainer Marco Habicht. „Wir waren zu hektisch und uns ist einfach nichts eingefallen. Es war ein Arbeitssieg.“ Und für Habicht der Auftakt einer kurzen Abschiedstournee, denn im Winter ist für ihn Schluss bei der Teutonia. „Ich bin aus familiären Gründen nach Dülmen gezogen und schaffe es einfach beruflich nicht mehr, vier Mal in der Woche hin und her zu fahren.“

Auf Seite 2: Das Wochenende in den Staffeln 4 und 5

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