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WSV – SC Wiedenbrück
Nur 369 Zuschauer sehen das 0:1

Das ewige Theater im Umfeld und die keinesfalls erschwinglichen Leistungen auf dem Platz haben offenbar auch die letzten Anhänger der Wuppertaler vertrieben.

Der WSV Borussia bleibt die graue Maus der Regionalliga. Die 0:1 (0:1)-Pleite gegen den SC Wiedenbrück wollten sich am Mittwochabend nur 369 Zuschauer ansehen – ein absoluter Minusrekord.

Unter den Augen von RWE-Trainer Waldemar Wrobel und seinem Kapitän Vincent Wagner, die einen Tag nach dem Debakel beim VfB Hüls ihren kommenden Gegner beobachteten, bestätigten die Ostwestfalen ihre glänzende Form der letzten Wochen und legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach fünf Minuten musste WSV-Schlussmann Christoph Semmler zum ersten Mal hinter sich greifen. Nach einem langen Ball aus der Hälfte der Gäste stand die Innenverteidigung der Wuppertaler um Felix Herzenbruch und Robert Fleßers komplett neben sich, sodass Marwin Studtrucker alleine auf den WSV-Kasten zulaufen und einschieben konnte. Das Team von Trainer Peter Radojewski kam auch in der Folge überhaupt nicht ins Spiel und lief dem Geschehen nur hinterher. Die agilen Volkan Okumak und Zlatko Muhovic kreierten über die Flügel immer wieder gefährliche Situationen für das Team von Trainer Theo Schneider.

Es dauerte bis zur 32. Minute, ehe die Bergischen erstmals ein Lebenszeichen sendeten. Hans Kyei setzte sich im Luftkampf gegen Sebastian Sumelka durch und köpfte die Kugel an die Latte. Es war die mit Abstand beste Gelegenheit für den WSV. Fünf Minuten vor der Pause hatten die Gastgeber wiederum Glück, dass Studtrucker freistehend an Semmler scheiterte.

Im zweiten Durchgang konnte den Wuppertalern die Mühe nicht abgesprochen werden, zwingende Tormöglichkeiten ließen die Wiedenbrücker allerdings nicht zu. So konnten die Gäste einen verdienten Sieg einfahren und somit am WSV in der Tabelle vorbeiziehen.

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