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Borussia Dortmund
"Wir wollen ein Feuerwerk abbrennen"

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Die Anspannung steigt vor dem Finale der Champions League am Samstagabend. In den Pressekonferenzen am Vortag gaben sich beide Parteien aber entspannt.

Bei der UEFA ist stets alles bis ins kleinste Detail organisiert. So auch am Tag vor dem Champions-League-Finale. Da gibt es etwa neben dem Pressekonferenz-Raum einen Flur, in dem sich auch die Toiletten befinden. Diesen Flur kann man durch zwei Türen betreten, doch nur eine davon darf das gemeine Volk benutzen. Die andere, das hat die UEFA festgelegt, hat ausschließlich den Zweck, dass die Trainer und Spieler der beiden Vereine durch diese den Raum betreten und wieder verlassen.

Am Freitagabend schritten zunächst die Münchener Philipp Lahm und Thomas Müller sowie kurz darauf auch ihr Trainer Jupp Heynckes durch diese Tür. Letzterem war die Altersweisheit vor dem wahrscheinlich vorletzten Spiel seiner Trainerkarriere anzumerken. „Wir haben eine starke Mannschaft, die einen wunderbaren Fußball spielt. Wenn wir das morgen abrufen, werden wir auch gewinnen“, ist er überzeugt.

Bayern gibt sich locker

Während die Anspannung unter den Fans einen Tag vor dem wichtigsten Spiel des Jahres wohl kaum größer sein könnte, gaben sich die Spieler betont locker. Offensivmann Thomas Müller erklärte selbstbewusst, dass er nicht sehen könne, wo die Mannschaft des Rekordmeisters derzeit eine Schwachstelle habe, schob aber hinterher: „Vielleicht liefert uns Dortmund morgen eine Antwort auf diese Frage.“ Überlegungen, der eine oder andere Akteur des Rekordmeisters könnte mit der Angst vor einer erneuten Finalniederlage ins Spiel gehen, schob Müller beiseite: „Ich habe nicht das Gefühl, dass sich irgendjemand in die Hose scheißt.“

Und nachdem die Bayern mit breiter Brust den Raum wieder verließen, war der BVB an der Reihe. Und auch Mats Hummels, Sebastian Kehl sowie Trainer Jürgen Klopp waren die Ruhe selbst. Der allgemeine Tenor war wenig überraschend: Der BVB hat nichts zu verlieren, aber umso mehr zu gewinnen.

Hummels gibt Entwarnung

Mats Hummels konnte zunächst (fast) komplette Entwarnung in Bezug auf seinen Einsatz geben: „Der Fuß ist zwar nicht so, wie er vorher war, aber absolut akzeptabel, um damit Fußball zu spielen.“ Dem Verein, für den er in der Jugend spielte, die Saison kaputtzumachen, ist für ihn keine Sondermotivation. Das Finale ist für ihn schlicht und einfach „die größte Chance überhaupt auf den Henkelpott.“ Das sei Motivation genug, egal wie der Gegner heißt. Sein Kollege Sebastian Kehl geht davon aus, dass das Finale durch „Kleinigkeiten“ entschieden werden wird. Das Ziel der Mannschaft formulierte er ganz klar: „Wir wollen ein Feuerwerk abbrennen.“

Der Trainer glaubt, dass „dieses Finale mit der richtigen Entscheidung im richtigen Moment entschieden werden kann“ und stimmt damit seinem Kapitän zu. Auch er geht von einem engen Finale aus. Obwohl die Bayern enorm stark sind, gibt er zu bedenken. „Wir sind eine Mannschaft, die Titel gewinnen kann.“ Sprach es und ging hinaus durch die für Mannschaftsverantwortliche reservierte Tür. Wenn Klopp sie das nächste Mal durchschreitet – Samstagabend nach dem Ende des Spiels – dann wird sich zeigen, ob seine Mannschaft auch erneut reif für einen Titel war.

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Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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