Erst um 0.22 Uhr konnte "Jule" den St.-Jakob-Park endlich verlassen. Nachdem Draxler den FC Schalke mit seinem herrlichen Treffer zum Sieg in Basel geschossen hatte, "versagte" der 20-Jährige bei der anschließenden Dopingprobe.
Felipe Santana wartete schon ungeduldig in dem Kleinbus, der Schalkes Nachzügler zum Mannschaftshotel bringen sollte. Auch der Brasilianer musste nach der Partie Wasser lassen, erledigte diesen Job aber etwas schneller als sein junger Teamkollege.
Draxler ließ es sich dennoch auch 90 Minuten nach dem Abpfiff der Champions-League-Partie in der Schweiz nicht nehmen, die Entstehung des "goldenen Tors" zu schildern. "Der Ball kommt ein bisschen glücklich zu mir. Nach der Ecke herrschte ein kleines Durcheinander, und mich hatte wohl niemand auf der Rechnung“, erklärte Draxler und gab zu: „Von zehn Bällen triffst Du im Training vielleicht drei genau so. Diesmal hat’s gut gepasst. Natürlich war es ein bisschen glücklich, aber in der Champions League entscheiden kleine Dinge.“
Wie dem auch so, Schalkes Jungstar konnte mit einem guten Gefühl, wenn auch spät, ins Bett gehen. Mit zwei Dreiern und somit dem Rekordstart in der Champions League haben die Königsblauen eine Menge Selbstvertrauen für das nun folgenden Doppelduell mit dem Favoriten Chelsea gesammelt.
Draxler allerdings warnt davor, nach erst zwei gewonnenen Spielen den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse schon fest zu verbuchen. "Das reicht noch lange nicht fürs Weiterkommen. Zumal mit Chelsea jetzt zweimal der vermeintlich stärkste Gegner kommt“, sagt Draxler.




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