Eine Woche vor der mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten am 19. Januar sagte der Niederländer im Trainingslager in Abu Dhabi zu Hamburger Medien: "Es wäre überragend für den Klub, wenn er in den Verein kommt. Er wäre eine große Hilfe. Ich kenne Herrn Kühne sehr gut. Er ist ein großer HSV-Fan."
Kühne hatte dem Bundesliga-Dino in der vergangenen Woche weitere finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt, sein Hilfsangebot allerdings an die Bedingung geknüpft, dass die Strukturreform "HSVPlus - Aufstellen für Europa" umgesetzt wird.
Fünf verschiedene Initiativen
Kühne, der die Rückkehr van der Vaarts
Rafael van der Vaart» zum Profil an die Elbe im Sommer 2012 maßgeblich mitfinanziert hatte, bezeichnete die Initiative des ehemaligen HSV-Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst-Otto Rieckhoff als "beste Alternative zur bisherigen Vereinsstruktur". Rieckhoffs Plan sieht die Umwandlung der Profi-Abteilung in eine Aktiengesellschaft vor.
Insgesamt gibt es fünf verschiedene Initiativen ("HSVPlus", "HSV - Zukunft mit Tradition", "HSV-Reform", "Rautenherz" und "HSV 21 - Drei-Säulen-Modell unter einem gemeinsamen Stiftungsdach), die um die Gunst der Vereinsmitglieder werben.
Eine einfache Mehrheit reicht, um den Vorstand zu beauftragen, die gewählte Reform vorzubereiten. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Sommer müssten dann noch einmal drei Viertel der Mitglieder dieser Strukturreform zustimmen, damit sie umgesetzt werden kann.



