Denn der ETB schafft im Sommer seine Reserve ab. Eine Entscheidung, die in Essen heiß diskutiert wird, schließlich war die U23 am Uhlenkrug jahrelang eine Institution.
Vorstandsmitglied Steffen Daun erklärt, warum der Unterbau des Oberligisten keine Zukunft mehr hat: „In der derzeitigen Form ist die Zwote als Bezirksligist nicht das von uns erhoffte Auffangbecken zwischen der Ersten und der U19. Um den Talenten wirklich die Perspektive im Team von Stefan Janßen ermöglichen zu können, müsste die Mannschaft in der Landesliga spielen.“
Dafür müssten die klammen „Lackschuhe“ allerdings mehr Geld in die Hand nehmen. Geld, das nicht vorhanden ist. Allerdings wird mit diesem Schritt auch Kohle frei, die allerdings nicht ausschließlich in die Erste investiert wird. „Wir werden auch einen Teil in die Jugend investieren“, verspricht Daun.
Hobbytruppe aus Alt-ETBlern?
Ein Hintertürchen gibt es aber vielleicht doch noch für die Zweitvertretung. Derzeit gibt es Überlegungen, ein Team aus Alt-ETBlern an den Start zu schicken. „Das wäre dann allerdings nur noch aus Hobbygründen und hätte mit dem Leistungssport nichts mehr zu tun“, berichtet Daun: „Die Truppe würde dann in der Kreisliga starten und sicherlich unser Vereinsleben pushen.“
Bei der „Ersten“ ist der Wegfall der Zwoten vor allem für Mirko Turp, Marco Lüttgen und Frederik Gipper ein Nachteil. Das Trio gehört eigentlich zu Janßens Mannschaft, spielte aber meist unten. Diese Möglichkeit wird es in den nächsten Jahren nun nicht mehr geben.




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