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DEL
Krefeld und Köln droht früher Gang zum Reisebüro

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Es geht auf die Zielgeraden: Nur noch sieben Spieltage, dann geht es für die Klubs der DEL in die Playoffs. Oder in die Sommerpause.

Zunächst steht erstmal eine weitere Länderspielpause auf dem Programm, bevor die Kölner Haie am 10. Februar in Hamburg den letzten Vorrundenteil der Saison einleiten.

Und das Team von Trainer Niklas Sundblad täte gut daran, in der Hansestadt zu punkten. Hätten die Krefeld Pinguine ihr letztes Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt nicht verloren, wäre der vor Saisonbeginn selbsternannte Titelkandidat schon vier Punkte hinter einem Pre-Playoffplatz. Die unfassbar schwache Offensivabteilung mit kaum DEL-tauglichen 2,3 geschossenen Toren pro Spiel erzürnte vor allem bei der kürzlich erlittenen 1:3-Derbyniederlage gegen die Düsseldorfer EG die eigenen Anhänger in der mit über 18000 Zuschauern fast ausverkauften Lanxess Arena. Die beiden Kanadier Michael Iggulden und James Johnson sind mit schwachen 25 und 24 Scorerpunkten die besten Offensivkräfte des Kaders.

Statt eines treffsicheren Stürmers nahmen die Verantwortlichen jüngst aber den schwedischen Verteidiger Douglas Murray unter Vertrag, generell ist die Transferpolitik des KEC in dieser Spielzeit komplett misslungen. Vier Auswärtsspiele in Folge nach der Pause werden zeigen, wohin der Weg geht und ob der Vizemeister das Komplettdesaster abwenden kann.

Restprogramm Kölner Haie: Hamburg (A), Schwenningen (A), Ingolstadt (A), Krefeld (A), Hamburg (H), Iserlohn (H), Straubing (H), München (A)

Krefeld zittert aus mehreren Gründen

Ähnliches gilt auch für die Krefelder Pinguine, die 2014/2015 eine kaum noch fassbare Inkonstanz an den Tag legen. Grandios erkämpfte Siege wie das 6:4 in Berlin vom letzten Freitag wechseln sich mit komplett blutleeren Vorstellungen ab. Noch reicht die Achterbahnfahrt für den zehnten Platz, mit dem die Seidenstädter auch noch mal ein Zeichen bezüglich der Sicherung des DEL-Standorts setzen könnten. Immerhin: In den letzten Spielen trafen auch die hinteren Sturmreihen des Öfteren ins gegnerische Tor, Daniel Pietta und Marcel Müller mussten nicht mehr die Alleinunterhalter spielen. Großes Plus: Der KEV hat das wohl einfachste Restprogramm aller Playoff-Aspiranten vor der Brust.

Restprogramm Krefeld Pinguine: Nürnberg (A), Krefeld (H), Köln (H), Straubing (A), Mannheim (H), Schwenningen (H), Augsburg (A), Wolfsburg (H)

Auf Seite 2: Iserlohn und Düsseldorf überraschen die Liga

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