Dritter wurde Vettels Teamkollege Mark Webber (Australien), der zuletzt auf dem Nürburgring den ersten Sieg seiner Formel-1-Karriere gefeiert hatte, vor Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) im McLaren-Mercedes. Williams-Pilot Nico Rosberg (Wiesbaden) fuhr auf Rang fünf. WM-Spitzenreiter Jenson Button (Großbritannien) musste sich im Brawn-Mercedes mit Platz acht begnügen.
Timo Glock (Wersau) belegte im Toyota den 14. Platz. Ein weitere Enttäuschung erlebte Nick Heidfeld. Der BMW-Pilot aus Mönchengladbach kam nicht über Position 16 hinaus. Deutsches Schlusslicht war Adrian Sutil (Gräfelfing), der im Force India auf Rang 18 landete.
Überschattet wurde die Zeitenjagd von einem schweren Unfall von Ferrari-Pilot Felipe Massa. Der Brasilianer war am Ende einer langen Gerade fast ungebremst in eine Barriere aus Reifenstapeln gerast. Zuvor war in der Zeitlupe im Fernsehen zu beobachten, wie Massa von einem Gegenstand am Helm getroffen worden war.
Erst nach mehreren Minuten konnte der Vize-Weltmeister von den Rettungskräften aus seinem Auto befreit werden und wurde dann mit einem Krankenwagen zunächst ins Medical Center der Strecke gefahren. Wie der Automobil-Weltverband FIA erklärte, war Massas Zustand stabil. Er wurde zu weiteren Untersuchungen in ein Budapester Krankenhaus gebracht.
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