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Wenn wir so wie gegen Stuttgart weiter spielen,dann braucht man die CL gar nicht erst einzuplanen.Der Vorsprung auf Stuttgart beträgt 2 Punkte und auf Bremen 6 Punkte.Sollte diese Vorsprünge für Platz 2-3 ausreichen,kann man darüber Gedanken machen.Aber Moment ist es erst einmal wichtig ein Schritt vor den anderen zu machen.Ich weis,das ist noch keine Antwort auf deine Frage.Meine Meinung dazu ist,es so zu lassen wie es momentan ist.Ailton,Sand,Asamoah und Hanke können alle ein Spiel umbiegen.Hanke selber braucht noch ein Jahr um erste Wahl zu sein-Vertrag von Sand läuft nächstes Jahr aus und bei einer nochmaligen Verlängerung könnten die beiden ihre Positionen tauschen und sich ergänzen.Also Bedarf besteht für mich erst in der übernächsten Saison(06/07).Selbst mit einem neuen "TOP"-stürmer würden die Schalker in der CL keine Rolle spielen und allenfalls um Platz 3 ihrer Gruppe spielen.Aber wie gesagt,warten wir erst einmal das sportliche ab,bevor wirtschaftlich wieder gehandelt wird.
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wie gesagt grunsch:Tradition ist schön und jeder Verein hat sie.Nur von Tradition,kann kein Verein mehr von leben.ArenaAuf Schalke(seit 2001) als Tradition darzustellen,wäre verfrüht.Den Stadionnamen als Tafelsilber zu betiteln,dazu kennst du ja meine Meinung.Den Schalker wurde ne Einnahmemöglichkeit,neben dem Fussball,geboten und sie haben zu gepackt oder mussten es :?: (~ 5 Mio pro Jahr sind auch ein gutes Argument).Ich gehe von einer jährlichen Zahlung aus und hoffe,das die Verantwortlichen mit diesem Geld gut arbeiten(wie o.g.-glauben tue ich das aber nicht).Dein Unwohlsein bei der ganzen Sache kann ich verstehen und man müsste sich auch fragen:würde Schalke04 seinen Arenanamen vermieten(Vertrag läuft ja über 10 Jahre),wenn der Verein finanziell gesund wäre.Diese Frage ,grunsch,können wir beide uns,wenn es den S04 dann noch gibt,in ungefähr 25 Jahren stellen,wenn wir beide Rentner sind irgendwo im Ruhrgebiet in einem Park ,auf einer schönen Bank sitzen und die Tauben füttern :lol: :wink: -und wie gesagt "VELTINS-Arena" hört sich für mich besser an als ArenaAuf Schalke-PROST :!:
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ich finde,das ist mehr als ein guter Deal :!: Geschätzt werden 50 Mio für 10 Jahre :!: Ich hoffe mal,das die Verantwortlichen 2/3 von der Summe(jährlich) in die Entschuldung stecken und den andern Rest in die Mannschaft.Es wurde ein Weg gefunden,wie man ohne grossen Aufwand Geld kassieren kann-prima.Den Namen "VELTINS-Arena" finde ich perfekt.Fussball und Bier ,das passt hervorragend.Kompliment an die Verantwortlichen-vielleicht können wir ja jetzt doch die Ablösesumme für Azouagh zahlen :!: (man muss den Gerichtstermin nur über den 1.7.2005 ziehen :wink: )
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Nun ist es raus:Das neue zu Hause ist die VELTINS-Arena,also damit kann ich mich sehr gut anfreuden.Jetzt passen mein Trikot und das Stadion perfekt zusammen.Hier der offizielle Text der S04-Seite:
Schalkes Zuhause heißt ab 1. Juli Veltins-Arena
Seine Heimspiele wird der FC Schalke 04 ab der kommenden Saison in der Veltins-Arena austragen. Die Sauerländer Brauer erhalten ab dem 1. Juli 2005 für zehn Jahre bis zum 30. Juni 2015 das Namensrecht für das Zuhause der Königsblauen. Damit wird die Brauerei C. & A. Veltins ihr langjähriges Engagement beim Kult-Club in Zukunft als Namenssponsor der Arena fortsetzen.
Seit 1997 sind die Traditionsbrauer aus Meschede-Grevenstein mit den Schalkern verbunden und haben in dieser Zeit eine enge Beziehung zu den Fußballern aufgebaut. Wir wollen unsere Partnerschaft augenfälliger als bisher nach außen tragen , sagte Michael Huber, Generalbevollmächtigter der Brauerei C. & A. Veltins, bei der Vorstellung des neuen Meilensteins. Für uns ist dieser Schritt gleichermaßen von ideeller und kommunikativer Bedeutung, zudem unterstreicht das Namenssponsoring die Gastronomiekompetenz der Veltins-Arena.
Rudi Assauer, Geschäftsführer der Arena-Betriebsgesellschaft und Manager des FC Schalke 04, bemerkte aus Vereinssicht: Veltins ist für uns ein idealer Partner, mit dem uns eine gelernte, gute Partnerschaft verbindet. Wir hatten seit der Eröffnung diverse Anfragen, die Namensrechte der Arena zu vergeben. Für Veltins sprach unter anderem, dass die Brauerei ohne Wenn und Aber einer langen Bindung zugestimmt hat, die für die Vergabe des Namensrechtes von entscheidender Bedeutung ist.
Für die Arena AufSchalke spricht, dass sie nach nur gut vier Jahren Betriebszeit bereits die zweitgrößte ungestützte Bekanntheit von Stadien in der fußballinteressierten Bevölkerung aufweisen kann: direkt hinter dem Olympiastadion München, aber noch vor dem Olympiastadion Berlin. Michael Huber erläuterte, dass man schon bei den gemeinsamen Planungen zur heutigen Arena in den späten 90er-Jahren intensiv über diese Form der Namensgebung nachgedacht und auch lange diskutiert habe. Damals war uns der Zeitpunkt zu verfrüht, wir wollten die Schalker Seele nicht vereinnahmen. Heute spüren wir, dass der Verein, seine Fans und die Marke Veltins eine sportliche Dreiecksbeziehung führen, die von allen Seiten als ebenso sympathisch wie für die Zukunft tragfähig empfunden wird, so Michael Huber. Veltins besaß bereits seit der Eröffnung der multifunktionalen Superarena als deren Hauptsponsor einen langfristigen Vertrag über so genannte Namensgeber-ähnliche Rechte. Der nun neu geschlossene Vertrag bis 2015 beinhaltet im Übrigen eine Option für weitere fünf Jahre.
Die Brauerei C. & A. Veltins hatte 1997 mit einem Paukenschlag das Hauptsponsoring von Mannschaft und Verein übernommen und war bis zum Sommer 2001 auf den Trikots des Erstbundesligisten präsent. In dieser Zeit konnte die Marke Veltins deutliche Zugewinne in Bekanntheitsgrad und Sympathiewerten verbuchen. Die Verbindung, die schließlich mit dem Hauptsponsoring der Arena AufSchalke im Jahr 2001 fortgeschrieben wurde, ist beim Verbraucher heute immer noch präsent. Für uns als Premium-Marke geht es stets darum, ein Höchstmaß an Identität und Akzeptanz zu finden heute sind wir davon überzeugt, dass die Fans des FC Schalke 04 hinter dem Namen Veltins-Arena stehen, weil wir den Beweis erbracht haben, dass wir es ehrlich mit unseren Partnern meinen, ist der Veltins-Generalbevollmächtigte nach Abschluss der mehrmonatigen Verhandlungen überzeugt. Der FC Schalke 04 zählt im Vergleich aller Bundesliga-Clubs zu den Vereinen mit der größten Fangemeinde und den höchsten Sympathiewerten. Sein Image gilt als bodenständig, lebensnah und authentisch genauso wie die Marke Veltins. Dass die Veltins-Arena künftig zugleich das absatzstärkste Gastronomieobjekt der Premium-Brauer aus dem Sauerland ist, versteht sich von selbst. Mit dem Bau der Arena war zugleich eine zentrale Bierversorgung in das Mammut-Projekt integriert worden, die heute europaweit Vorbildcharakter besitzt. Über vier Kühlzentren unterhalb der Tribünen wird frisches Veltins über ein 5-Kilometer langes, begleitgekühltes Rohrleitungssystem in 35 Kioske sowie die weiteren gastronomischen Ausschankbereiche befördert. An 126 Zapfhähnen fließen pro Begegnung über 30.000 Liter Pils in Becher und Gläser. Schon vor diesem Hintergrund versteht sich die Veltins-Arena als gastronomisches Vorzeigeobjekt mit Ausstrahlung weit über die Grenzen unseres Landes hinaus, beschreibt Michael Huber.
Die Zusammenarbeit der Brauerei C. & A. Veltins und des FC Schalke 04 tangiert die unterschiedlichsten Facetten des Vereinsgeschehens. So unterstützte Veltins zahlreiche Amateur-Fußballturniere sowie das Vereinsjubiläum 100 Schalker Jahre. Gerade das Miteinander mit den über 52.000 registrierten Fans, die in 1.200 Fanclubs organisiert sind, liegt Veltins besonders am Herzen. Monat für Monat sind Fan-Clubs aus ganz Deutschland Gast im sauerländischen Grevenstein, um die Brautradition von Veltins hautnah zu erleben. Und noch etwas ist in dieser Sponsoring-Partnerschaft ungewöhnlich: Schalkes Manager Rudi Assauer und seine Lebensgefährtin Simone Thomalla sind seit 2002 Hauptdarsteller im TV-Spot, der national die Marke Veltins bewirbt. Michael Huber: Diese Vielzahl von Verknüpfungspunkten und die vertraglich vereinbarte Langfristigkeit sind im Sportsponsoring heutzutage eine wirkliche Ausnahme. Hier passt alles zusammen!
Über Zahlen wird hier leider nichts gesagt.Schauen wir mal ,wo etwas darüber steht
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hi grunsch
Von einer Dementierung habe ich nichts gehört.Wenn ich mich so recht entsinne,dann wurde glaube ich gesagt,dass bei diesem Thema keine Eile bestehe.Ich habe nur gehört,falls es zu einem Namensverkauf der Arena kommt,dass VELTINS der erste Ansprechpartner wäre.Warten wir mal ab,denn heute Mittag soll ja diesbezüglich eine Pressekonferenz stattfinden.
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inoffizielle INFO:
Die Arena soll einen neuen Namen haben.Sponsor VELTINS(war erster Ansprechpartner :!: ) soll sich das Namensrecht für die Arena gesichert haben.Punkte zum Gesamtpaket sollen morgen bekannt gegeben werden.Wie gesagt,es ist noch inoffiziell(WDR 2).Schauen wir,ob der morgige Tag hierzu eine Aufklärung bietet.
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und hier noch was interessantes,wenn auch heikles Thema:
S04-Seite:
NS-Studie Zwischen Blau und Weiß liegt Grau erschienen
Als erster Bundesligaverein überhaupt hat Schalke 04 am Montag eine wissenschaftliche Studie veröffentlicht, welche die Geschichte des eigenen Clubs während des Dritten Reiches erforscht. Zwischen Blau und Weiß liegt Grau. Der FC Schalke 04 in der Zeit des Nationalsozialismus, heißt das 360 Seiten starke Werk, das beim Klartext-Verlag erschienen und für 17,90 Euro erhältlich ist.
Über dieses Thema wurden in der Öffentlichkeit immer wieder Mutmaßungen angestellt, feierten die Knappen doch zwischen 1933 und 1945 sechs ihrer sieben deutschen Meisterschaften und konnten einmal den deutschen Pokal erringen. Mit dieser Studie beauftragt wurde das Institut für Stadtgeschichte in Gelsenkirchen, welches auf diesem und angrenzenden Themengebieten schon viele Jahre tätig ist. Verfasst wurde sie von den beiden Historikern und Institutsmitarbeitern Dr. Stefan Goch und Norbert Silberbach.
Schalke 04 ist mit dieser Studie ein hohes Risiko eingegangen. Denn die Verantwortlichen wussten nicht, ob die Ergebnisse ein Ende mit Schrecken bedeuten würden, erklärte Dr. Heinz-Jürgen Priamus, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen. Gleichzeitig haben sie sich dabei mit diesem mutigen Schritt in eine Reihe mit Großunternehmen wie Daimler Benz, Volkswagen oder der Deutschen Bank gestellt, die diese Zeit ebenfalls haben erforschen lassen.
Autor Dr. Stefan Goch stellte die Schwierigkeit des Unternehmens heraus. Da alle Vereinsdokumente dieser Zeit bei Bombenangriffen Ende 1944 und der Zerstörung der Geschäftsstelle im Haus der Vereinsgaststätte Thiemeyer verloren gegangen sind, galt es, alle erreichbaren Quellen zu finden und auch aufzuarbeiten. Was die beiden Autoren in akribischer Arbeit innerhalb von 18 Monaten taten, sich dabei in Archiven in ganz Deutschland von Berlin über Leipzig, Frankfurt, Münster und Düsseldorf, Hannover und Freiburg umtaten. Wir waren auf diese Ersatzüberlieferungen angewiesen.
Die Untersuchung des Gegenstands, veranschaulicht Dr. Goch, gestaltete sich so, als würde man in einem komplett dunklen Raum eine ziemlich zackige Skulptur ertasten wollen. Um dieses Gebilde trotzdem fassen und beschreiben zu können, wurde zunächst ein chronologischer Abriss der Vereinsgeschichte formuliert, dem zahlreiche Biographien folgen, welche das Verhalten der Spieler, Vereinsverantwortlichen und auch der Mitglieder in der Zeit des Dritten Reiches dokumentieren. Wir haben zudem alle Urteile und Vorurteile über Schalke 04 in dieser Zeit untersucht, verdeutlichen die Autoren, dass auch über vermeintlich verschobene Spiele zu Gunsten oder zu Ungunsten des Vereins, Bevorteilungen bei der Einberufung zum Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg u.ä. gezielt geforscht wurde. Wir finden weder den absoluten Schurken, noch den großen Helden in dieser Zeit, so Dr. Goch. Es war zu allen Zeiten schwierig, sich als erfolgreicher Sportler dem Lob eines politischen Systems zu entziehen.
Zwischen Blau und Weiß liegt Grau ein Titel, der mit Bedacht gewählt wurde. Ernst Kuzorra ist ein griffiges Beispiel. Der wollte mit Politik nix zu tun haben, behaupteten verschiedene Zeitzeugen über den berühmten Kapitän der Schalker Kreiselelf. Dennoch war Kuzorra ab 1938 Mitglied der NSDAP, findet man seine Unterschrift unter Wahlaufrufen für Adolf Hitler, die freilich zumindest vorformuliert wurden. Gleichzeitig trat er dem Reichssportführer entgegen, als er seine Mannschaft beim Endspiel um die deutsche Meisterschaft 1941 gegen Rapid Wien verschoben glaubte. Und besorgte für die Kinder jüdischer Kunden seines Tabakgeschäftes Eintrittskarten, als denen der Besuch von Sportveranstaltungen schon längst verboten war.
Dies ist ebenso spannend zu lesen, wie die Geschichte des jüdischen Kaufmanns Dr. Paul Eichengrün, der 1932 als 2. Vorsitzender fungiert und von diesem Amt zurücktritt, als die Nazis die Macht ergreifen. Dies mit den überlieferten Worten alles für Schalke. Dr. Eichengrün kann dem Holocaust entfliehen, andere Schalker Mitglieder entgehen ihm nicht wie der Schalker Jugendspieler Ernst Alexander, der 1942 in Auschwitz ermordet wird. Insgesamt wurden die jüdischen Mitbürger wie in der gesamten Gesellschaft auch bei den Knappen ausgegrenzt. Dr. Goch: Es war die Apartheid nebenan. Ebenso eindringlich gewinnt durch die detailreiche Schilderung der Alltag im Nationalsozialismus Gestalt, in dem auch berühmte Nationalspieler durch ihren Kriegseinsatz zu Opfern wurden.
Ich war einer der größten Skeptiker, als wir im Vorstand darüber diskutierten, eine solche Studie in Auftrag zu geben, räumte Josef Schnusenberg, stellvertretender Vorsitzender des FC Schalke 04, ein. Aber ich bin eines Besseren belehrt worden. Es ist eine sehr objektive Darstellung, die belegt, wie unsere Väter und Großväter auch im Alltag mit dem NS-Regime konfrontiert wurden. Dann ergänzte der 62-Jährige. Für uns gilt es, aus dem Blick in die Vergangenheit die richtigen Folgerungen zu ziehen. Mir geht das Zitat von Paul Spiegel nicht aus dem Kopf, der gesagt, dass nun wieder Überzeugungstäter heranwachsen, so Schnusenberg. Es würde uns stolz machen, wenn man von uns in 20, 30 Jahren sagen würde: Die haben alles dafür getan, dass sich so etwas nicht wiederholt, sondern unsere demokratischen Strukturen erhalten geblieben sind.
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Hier stelle ich euch mal den Montags-Kommentar(Sport) aus der WAZ rein.Steht sehr viel wahres drin,ist super geschrieben und trifft den Nagel auf Kopf.Da kann man als Schalke-Fan nichts dagegen sagen,auch wenn es einigen bestimmt schwer fällt.ich finde ihn,in dieser Form klasse
WAZ 11.04.2005
Vom Traum zum Trauma
War´s das bereits, Schalke 04? Wird es wieder nichts mit der Meisterschaft? Müssen sich die Fans darauf einrichten, dass der Traum vom Titel ein Trauma bleibt?
Seit 47 Jahren, seit dem finalen Triumph von 1958, simulieren die Köngsblauen jenen beglückenden Augenblick, in dem der Kapitän die Schale hochreißt. Hatten sie 1972, 1977 und 2001 als Vizemeister bereits eine Hand an diesem Teller, so schienen sie jetzt fest entschlossen, das Objekt der Begierde endlich wieder an sich zu reißen. Doch ausgerechnet im sonnenverwöhnten Südwesten der Republik hagelte es heftig für Schalke. Zunächst in Mainz, dann in Stuttgart.
Voll im Regen stand Mike Hanke. Noch vor einer Woche, nach seinen Treffern gegen den 1. FC Nürnberg, gab er breitbrüstig zu Protokoll, dass ihm die Gerüchte um einen Wechsel des Stuttgarters Kevin Kuranyi gewaltig auf den Keks gingen: "Schalke braucht keinen Kuranyi", tönte er. "Schalke hat Hanke."
Doch nur sieben Tage später sagte Kuranyi: "Danke, Hanke!"
Nachdem der Nationalstürmer wochenlang an seinem Orientierungssinn verzweifelte und nicht mehr zu wissen schien, wo der Ball platziert werden sollte, traf er gegen Schalke gleich dreimal. Animiert, aufgemöbelt ganz ohne Zweifel auch von den kessen Einlassungen des Konkurrente Mike Hanke. Der unterscheidet sich mit seinem couragierten Anspruchsdenken zwar von vielen windschnittigen und aalglatten Allerwelts-Typen seiner Zunft, doch er hätte sich gerade vor dem Duell mit dem VfB Stuttgart besser auf die Zunge gebissen statt Kuranyi in die Waden zu beißen. Denn der Spott, den Mike Hanke vor einer Woche absonderte, wurde jetzt doppelt und dreifach über ihn ausgekübelt.
Bitter für ihn, bitterer noch für die Schalker, die das Desaster von Stuttgart allerdings auf keinen Fall an Hanke festmachen dürfen. Viel bestür-zender war die indiskutable Larifari-Leistung der Mannschaft, die den ambitionierten Zielsetzungen der Fans, des Trainers und der Vereinsführung schmählich in den Rücken fiel: "So haben wir da oben nichts verloren", wetterte der Schwabe Ralf Rangnick, der ausgerechnet in Stuttgart die düstersten 90 Minuten seit seinem Dienstbeginn auf Schalke erlebte.
Obwohl es zu früh, zu voreilig wäre, jetzt bereits das Ende aller Schalker Illusionen zu beschreiben, war das 0:3 ein gewaltiger Rückschlag, der sich nicht allein auf die Tabelle, sondern auchauf die Bilanzen auswirken könnte.
Schalke steht zwar nicht vor dem Offenbarungseid. Schalke ist, obwohl die Zusammenhänge ständig konstruiert werden, (noch) nicht vergleichbar mit dem BVB, der sich Schritt für Schritt zu erholen scheint. Doch auch Schalke braucht den sportlichen Erfolg, um finanziell zu überleben. Denn da steht es, allen Beteuerungen zum Trotz, keineswegs zum Besten. Wie sonst nämlich hätten Gerüchte hochkommen können, wonach die Arena Auf Schalke demnächst nach "Samsung" benannt werde, nach dem Milliarden-Multi aus Fernost?
Selbst Rudi Assauer, Schalkes Manager, schloss die Möglichkeit einer Namensänderung nicht mehr aus, obwohl er im Internet versicherte: "Eines hätten wir nie mitgemacht: Dass irgendein Konzern kommt und für viel Geld den Namen der Arena kauft. Es ist ein Stadion für den ganzen Verein und seine Fans, und das muss auch im Namen Widerhall finden. Außerdem bestünde dann die Gefahr, dass nach Vertragsende eine neue Firma als Namensgeber gefunden werden muss. Das passt nicht zu uns, das hätten wir auch keinem Schalke-Fan erklären können. Denn die Arena soll auch sein Zuhause sein."
Worte wie in den Wind gesprochen. Und von der Wirklichkeit überholt. Mike Hanke lässt grüßen. Leider.
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Nächste Neuverpflichtung für die Saison 2005/2006:
S04-Seite:
S04 verpflichtet Zlatan Bajramovic für drei Jahre
Der FC Schalke 04 ist auf der Suche nach sportlichen Verstärkungen ein weiteres Mal fündig geworden: Zlatan Bajramovic wechselt zur neuen Saison in den Ruhrpott.
Der bosnische Nationalspieler, dessen Vertrag mit dem SC Freiburg im Sommer ausläuft, kommt ablösefrei. Er unterschrieb, nachdem die sportärztliche Untersuchung grünes Licht signalisiert hatte, am Montag Nachmittag einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2008. Zlatan ist ein guter Junge, dazu einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Bundesliga und im besten Fußball-Alter. Kurzum: Er passt zu uns, war Schalkes Manager Rudi Assauer zufrieden, dass der stark umworbene 25-Jährige den Knappen sein Jawort gegeben hat.
Bajramovic selbst lobte die Schalker für die Vertragsgespräche. Der Verein hat sich sehr um mich bemüht, hat sich sehr gekümmert. Da stimmte einfach alles, sagte er und ergänzte: Für mich ist Schalke eine Herausforderung. Die Konkurrenz ist groß, das spornt zu Höchstleistung an, und die sportlichen Perspektiven stimmen. Schalkes Team-Manager Andreas Müller ist sich sicher, dass der Verein mit Bajramovic sportlich wieder einen Schritt nach vorne macht: Zlatan ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar. Seine herausragende Eigenschaft ist es, aus der Defensive vorzustoßen und für Torgefahr zu sorgen. Auch dass der Bosnier trotz anderer attraktiver Angebote den sportlichen Konkurrenzkampf beim FC Schalke 04 annimmt, freute Müller. Es war eine deutliche Entscheidung für Schalke. Wir konnten uns dabei gegen viele namhafte Mitbewerber durchsetzen.
Nach Fabian Ernst von Werder Bremen ist Bajramovic der zweite prominente Neuzugang der Schalker für die Saison 2005/06, für den keine Transferentschädigung gezahlt werden muss. Außerdem erhielt bislang U19-Nationaltorwart Manuel Neuer aus dem eigenen Nachwuchs einen Profivertrag. Mit Mimoun Azaouagh, der seit seinem Wechsel in der vergangenen Winterpause von Mainz 05 verletzt ist, hoffen die Schalker, einen vierten Spieler im nächsten Jahr quasi neu im Kader zu haben.
Tja,im Mittelfeld wird es eng für die nächste Saison.Das Problem rechte Verteidiger ist aber immer noch nicht gelöst.Meine Vorstellung sah ja Hoogland/Varela für diese Position,aber nach der schweren Verletzung des Uruguayers herscht auf jeden Fall Bedarf auf dieser Position.Die Verhandlungen mit NOK ,bezüglich dieser Position, sind weiterhin offen.
Um die Ablösesumme wird es wohl in diesem Fall keine Probleme geben,den der Spieler ist ablösefrei :!: :wink:
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hi grunsch!!
Neben dem sportlichen Misserfolg,hat auch der personelle Misserfolg am Samstag eingehalten.Während Pander ,verletzungsbedingt,den Rest der Saison ausfällt,haben die Sperren von Bordon und Lincoln(2!) ihr übriges getan.Jetzt ist der Trainer gefragt,denn das Konzept mit dem offensiven Kobiashwilli scheint nun beendet.Gegen Hamburg sollte die Mannschaft,mit Unterstützung der Fans,eigentlich noch gewinnen,bevor mit Bremen und Berlin die nächsten Knaller warten,wo man ,aufgrund der Leistung von Samstag,sagen kann,dass die Schalker zweimal nicht der Favourit sind :!: Das Minimalziel UEFA-Cup Teilnahme sollte bei 12 Punkten Vorsprung eigentlich sicher in den Hafen gelenkt werden.Aber wenn man ehrlich ist,dann wäre,nach dem Saisonverlauf ein Platz 4-5 eine Enttäuschung.Jetzt sind Mannschaft und Trainer gefragt,zu zeigen das sie beide einen Arsch in der Hose haben und der Konkurrenz,am Samstag ein Zeichen setzen,dass sie noch da sind.Aufbauend auf der Leistung von Samstag wird das verdammt schwer,zumal,wie gesagt,drei wichtige Spieler fehlen.Mit Rückgrat,ist das so ne Sache-ich glaube,man kann in Stuttgart ohne weiteres verlieren,es kommt nur auf das wie :!: an.Einfach enttäuschend, viel zu leichte Fehler,brachten Konzept und Schalker Mannschaft durcheinander,so das es ein leichtes für den VfB war,die Schalker vorzuführen und zu reizen(Lincoln).Na ja schauen wir am Samstag in die Arena und hoffen,das der Kampf um Platz 2 aufgenommen wird,denn wer nach so einem Spiel noch von der Meisterschaft redet,der leidet unter Realitätsverlust :!: :wink:
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crispys hat noch keine Spielberichte geschrieben